Andrea Fritsch heißt die neue Rektorin der Grundschule in der Ledererstraße in Neunburg vorm Wald. Sie übernimmt die Schulleitung von Rektorin Sabine Bauer, die mit Ablauf dieses Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand geht. Zur Vorstellung der neuen Rektorin hatte Bürgermeister Martin Birner ins Rathaus eingeladen. Er ließ die Sanierung und Erweiterung der Grundschule Revue passieren und bekräftigte: „Die Grundschule in der Innenstadt war die richtige Entscheidung, die Kinder haben kurze und sichere Wege.“
Birners Dank galt Sabine Bauer, die an der Erweiterung der Schule in den neun Jahren in Neunburg entscheidend mitgewirkt und pädagogische Konzepte umgesetzt hat. „Damit haben wir eine Vorzeigeschule geschaffen“, so Birner. Die Gestaltung des Pausenhofes und der Außenanlagen fällt in die Amtszeit der neuen Rektorin Andrea Fritsch, die sich vorstellte. Sie wohnt in Schwandorf, wo sie auch ihr Abitur gemacht hat, ist 52 Jahre alt und Mutter einer erwachsenen Tochter. Stationen ihres beruflichen Wirkens nach dem Lehramtsstudium in Regensburg waren Schulen in Weiden, Amberg und Schwandorf (Kreuzbergschule).
Sie war Betreuungslehrerin für Referendare und hat in der Lehrerfortbildung mitgewirkt. Im Jahr 2011 übernahm sie das Amt der Konrektorin an der Grundschule Burglengenfeld, wo sie zwölf Jahre wirkte. Als einzige in der Region hat sie dort eine bilinguale Klasse an der Grundschule eingerichtet, in der der Unterricht zweisprachig vermittelt wird. Zu ihren Aufgaben gehörte auch die Organisation des gebundenen Ganztags sowie eines Erweiterungsbaus.
Andrea Fritsch war auch Mitglied im Evaluationsteam, das Schulen besucht und Empfehlungen für konstruktive Weiterarbeit gibt. „Es war eine gewinnbringende Zeit in Burglengenfeld“, betonte sie. Zur Rektorin ernannt, wechselte sie 2023 an die Gerhardinger-Schule nach Regensburg. Nun freut sie sich auf die neue Stelle in Neunburg, in der „Heimat“, zu der auch die Leitung der Schule in Neukirchen-Balbini gehört.
Nach der ersten Zeit des Kennenlernens der Strukturen an der Schule werde sie dann Impulse setzen und Potenziale ausloten. Für „gute, intensive Zusammenarbeit“ bedankte sich Sabine Bauer: „Ich habe im Rathaus immer offene Türen gefunden, und gemeinsam haben wir immer die beste Lösung umgesetzt.“













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