Neunburg vorm Wald
07.01.2026 - 15:41 Uhr

Beim Neujahrskonzert in Neunburg stehen Strauß und Lehár im Fokus

Der Neunburger Kunstverein Unverdorben begrüßte das neue Jahr mit einem Konzert des Westböhmischen Sinfonieorchesters Marienbad. Werke von Strauß und Lehár begeisterten das Publikum.

Sopranistin Eva Himmer Štruplová begeisterte rund 300 Gäste in der Schwarzachtalhalle mit Operetten-Arien von Johann Strauß, Carl Zeller, Emmerich Kalman und Franz Lehár. Bild: Stefan Wunder
Sopranistin Eva Himmer Štruplová begeisterte rund 300 Gäste in der Schwarzachtalhalle mit Operetten-Arien von Johann Strauß, Carl Zeller, Emmerich Kalman und Franz Lehár.

Mit einem festlichen Konzert begrüßte der Neunburger Kunstverein Unverdorben das neue Jahr in der Schwarzachtalhalle. Das Westböhmische Sinfonieorchester Marienbad und die Sopranistin Eva Himmer Struplova sorgten für musikalische Höhepunkte. Der stellvertretende Vorsitzende und Kulturbeauftragte des Stadtrates, Karl Stumpfi, betonte in seinen Grußworten die Bedeutung des Neujahrskonzerts, das bereits zum elften Mal stattfand. „Unserer Meinung nach ist es das zweitwichtigste nach dem Wiener“, scherzte er.

Auftakt im Dreivierteltakt

Im Mittelpunkt des Abends stand laut Pressemitteilung des Kunstvereins der 200. Geburtstag des Wiener Walzerkönigs Johann Strauß Sohn. Die Musikerinnen und Musiker aus der tschechischen Kurbäder-Region präsentierten ein spritziges Programm mit beliebten Melodien der leichten Klassik. Schon bei der einleitenden "Zigeunerbaron"-Ouvertüre ließen nicht nur die Passagen im Dreivierteltakt, sondern auch das ungarische Kolorit den Funken schnell auf die Zuhörerreihen überspringen.

Neben Arien aus seinen Erfolgsoperetten "Der Zigeunerbaron", "Die Fledermaus" und "Eine Nacht in Venedig" - den Gesangspart übernahm die excellente Koloratursopranistin Eva Himmer Štruplová - waren die großen Strauß-Walzer op. 314 ("An der schönen blauen Donau") und op. 437 ("Kaiserwalzer") tragende Programm-Säulen. Temperamentvoll flankiert von den bekannten Polkas "Unter Donner und Blitz", "Tritsch Tratsch" und "Banditen-Galopp".

"Heiße Küsse" als Zugabe

Die Silberne Operettenära war mit den Komponisten Franz Lehár ("Guiditta") und Emmerich Kalman ("Die Csardasfürstin") vertreten. Die von Dirigent Jan Mikoláš souverän geleiteten Marienbader Sinfoniker hatten selbstverständlich auch Werke des böhmischen Meisters Antonin Dvorak im Gepäck, dessen Prager Walzer und die Polonaise Es-Dur die musikalische Farbpalette bereicherten. Sowohl die orchestralen als auch sängerischen Leistungen wurden nach Abschluss des offiziellen Programms - es erklang der berühmte "Donauwalzer" - mit lautstarkem Applaus bedacht.

Nach Überreichung eines Blumengebindes bedankte sich die Sopranistin mit der Zugabe "Meine Lippen, die küssen so heiß" von Lehár. Der Abend fand seinen krönenden Abschluss mit dem „Radetzky Marsch“ von Johann Strauß Vater, bei dem das Publikum begeistert mitklatschte.

Diese Meldung basiert auf Informationen des Neunburger Kunstvereins Unverdorben und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.