12.06.2019 - 11:03 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Beruf erlebt gerade Boom

Die Berufsschule verabschiedet 84 Forstschüler. Unter den Absolventen befinden sich auch drei junge Damen

Tim Semlinger, Tino Gmach, Florian Schmidt, Lukas Nürnberger, Leonhard Riedmeier, Korbinian Beutlhauser, Außenstellenleiter Günter Dirnberger und Maximilian Faschingbauer (von links).
von Externer BeitragProfil

Mit einer Abschlussfeier wurde der Abschlussjahrgang künftiger Forstwirte von der Berufsschule an der Amberger Straße verabschiedet. Außenstellenleiter Günter Dirnberger ließ noch einmal die Blockschulzeit Revue passieren und wünschte den 84 künftigen Forstwirten für die Zukunft alles Gute und ein erfülltes, unfallfreies Berufsleben.

Auch drei junge Damen konnten heuer aus den Händen ihrer Klassenlehrer Tino Gmach, Leonhard Riedmeier und Armin Wild ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. "Sie haben sich mit Bravour in der Männerriege an der Berufsschule geschlagen", so die Klassenlehrer.

Die Verabschiedung fand im großen Speisesaal des Kreisschülerheimes statt, der bis auf den letzten Platz gefüllt war. Das Küchenteam um Leiterin Christa Biebl tischte zum Abschied noch einmal das Lieblingsessen der meisten Absolventen, Schnitzel mit Pommes, auf.

Fünf Schüler erzielten die Traumnote 1,0 im Abschlusszeugnis der Berufsschule: Korbinian Beutlhauser, Forstbetrieb Kelheim (Bayerische Staatsforsten), Maximilian Faschingbauer (Nationalpark Bayerischer Wald), Lukas Nürnberger von der Gräfl. Arco-Zinneberg´schen Forstverwaltung, Florian Schmidt vom Universitätsforstamt Sailershausen/Hassberge, sowie Tim Semlinger von der Stadt Schweinfurt in Unterfranken.

Per Handschlag verabschiedeten sich die nunmehr "Ehemaligen" von ihren Lehrkräften und dem Heimpersonal, um ihre mitunter lange Heimreise in alle Ecken Bayerns anzutreten. Für die angehenden Forstwirte sind die Perspektiven für eine Weiterbeschäftigung in ihrem Berufsfeld derzeit bestens. Der Beruf Forstwirt boomt wie schon seit langem nicht mehr.

Einzige ihrer Art in Bayern:

Alle rund 260 Forstwirtsauszubildende Bayerns besuchen in Neunburg in Blockbeschulung die Berufsschule, die die einzige ihrer Art in Bayern ist. Untergebracht sind sie dabei überwiegend in dem an die Schule angebauten, kreiseigenen Schülerheim. Die Mehrzahl der Auszubildenden stellt die Bayerische Staatsforsten AöR (BaySF), ausgebildet wird aber auch von den Bundesforsten, von den beiden bayerischen Nationalparken, vielen Gemeinden und Städten mit eigenem Wald, von Großprivatwaldbetrieben und seit kurzem auch von einigen Forstbetriebsgemeinschaften. Einziger Ausbildungsbetrieb für Forstwirte im Landkreis Schwandorf ist derzeit der BaySF-Forstbetrieb Burglengenfeld.

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