11.04.2019 - 18:25 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Breite Identifikation mit "Hussenkrieg" schaffen

Ein ausgeklügelter Probenplan für den Hussenkrieg 2019 steht. Vorsitzender Helmut Mardanow wünscht sich eine verstärkte Identifikation mit dem Neunburger Festspiel.

Der Pfalzgraf (Michael Hellmuth) im Gespräch mit dem alten Zenger (Franz Binder). Links die Pfalzgräfin (Silke Biegerl), für die es eine Zweitbesetzung gibt.
von Georg LangProfil

„Für die 37. Festspielrunde sind die Weichen gestellt!“, verkündete der Vorsitzende des Festspielvereins, Helmut Mardanow, bei der Versammlung des Ensembles im Gasthof Sporrer, an der auch Regisseur Cornelius Gohlke und Regieassistentin Nina Töppel teilnahmen. Sieben neue Mitspieler bzw. Wiedereinsteiger werden sich in der neuen Saison einbringen, verdeutlichte Spielleiter Hans-Werner Habel, der mit allen Mitwirkenden den Probenplan erörterte.

Der Gesamtversammlung war eine Vorstandssitzung vorausgegangen, an der auch Bürgermeister Martin Birner teilnahm. „Du bist das Festspiel!“. Mit diesem Bewusstsein sollten alle Mitwirkenden in der Öffentlichkeit auftreten und „das Festspiel nach außen gut repräsentieren“. Dafür plädierte Helmut Mardanow, der sich auch eine Identifikation als Festspielfamilie wünschte.

Einige Änderungen bei der Besetzung gaben der örtliche Spielleiter und der Regisseur bekannt. So wird Helmut Mardanow nicht mehr Stadtrat sein, sondern zu den Erzählern wechseln, während Alexander Binder von den Erzählern ins Hussitenlager wandert. Bei der Szene Pfalzgräfin/Zofe wird es Veränderungen geben, zumal die Rolle der Pfalzgräfin aus beruflichen Gründen doppelt besetzt werden muss.

Der Vorsitzende des Festspielvereins bat die Spieler um ein intensives Mitwirken bei den anstehenden Werbeauftritten. Das sind am 27./28. April die Schwarzachtalmesse und am 30. Mai der Theatertag im Freilandmuseum Neusath. Das Burgcafe am Pfingstmontag und ein Filmportrait der Stadt Neunburg am 10. Mai bieten weitere Möglichkeiten der Darstellung des Festspiels. „Gutes Proben- und Festspielwetter und eine Allzeit voll besetzte Tribüne!“, wünschte sich Helmut Mardanow zum Abschluss seiner Ausführungen.

Oliver Cieslik, der seit vergangenem Jahr dem Ensemble angehört, präsentierte zum Schluss der Versammlung Anregungen für die Nachwuchsgewinnung und die Festspielwerbung. Cieslik zeigte Plakatvorschläge mit dem Slogan „Wir wollen dich fürs Festspiel“ und brachte Anregungen für ein Werbevideo. Helmut Mardanow griff diese Ideen für die Zukunft positiv auf, sah aber die Möglichkeiten der Umsetzung im laufenden Festspieljahr als begrenzt an.

Vorstellung des Hussenkriegs 2019 durch (von rechts) Spielleiter Hans-Werner Habel, Regisseur Cornelius Gohlke, Vorsitzenden des Festspielvereins Helmut Mardanow und 2. Vorsitzenden Horst Palmer.
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