14.10.2019 - 14:44 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

CSU schickt wieder Martin Birner ins Rennen um das Bürgermeisteramt

Seit neun Jahren ist Bürgermeister Martin Birner im Amt. Nun wurde er bei der Nominierungsversammlung der CSU von allen Anwesenden erneut als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen.

Mit 100-prozentiger Bestätigung wurde Martin Birner (Dritter von links, hier zusammen mit Ehefrau Sandra) erneut zum Bürgermeisterkandidaten der CSU gewählt. Klaus Zeiser, Thomas Albang (von rechts) sowie Alexander Trinkmann und Margit Reichl (von links) gratulierten zu dem großen Erfolg.
von Elfriede WeißProfil

Thomas Albang blickte zunächst als CSU-Vorsitzender im Gasthof Sporrer auf die Aktivitäten des Ortsverbandes zurück, besonders auf das Jahr 2014, als die Mehrheit der CSU im Stadtrat gesichert war. "Drei Säulen haben zum guten Erfolg unserer Stadt beigetragen: ein aktiver Ortsverband, die CSU-Fraktion und Bürgermeister Birner", betonte Albang. "Du hast Neunburg lebenswert gemacht, dank dir haben wir das Paradies", sagte er in Anlehnung an Horst Seehofers Aussage, dass Bayern die Vorstufe zum Paradies sei.

Auch die stellvertretende Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Seebarn, Margit Reichl, bezeichnete Bürgermeister Birner als "Anschieber und Motivator für die Stadt". "Wenn er ein Ziel vor Augen hat, gibt er nicht auf", lautete ihre Laudatio an den Bürgermeister, der fast neun Jahre lang bewiesen hat, dass er auch stets ein offenes Ohr für die Bürger habe, "dein Ruhm ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt."

In seinem Bericht hob Birner hervor, dass er sich gerne wieder zur Wahl stelle und begründete es so: "Trotz vieler Aufgaben hat mich die gute Zusammenarbeit mit der CSU-Stadtratsfraktion und den beiden Ortsverbänden beflügelt, für Neunburg und die Menschen zu arbeiten und die positive Außenwirkung unserer Heimat zu stärken." Er listete die Erfolge im Bereich Wirtschaft und Handel auf, wo die Rahmenbedingungen für zusätzliche 1000 Arbeitsplätze geschaffen worden waren. Auch im Bereich Bildung mit Investition in die Grundschule mit neuer Turnhalle, Mensa und Kinderbetreuung wurde ausgebaut. Infrastruktur, neue Baugebiete, Digitalisierung der Verwaltung, Dorferneuerungsverfahren, Umweltschutz und Tourismus waren wichtige Arbeitsfelder. "Nicht zuletzt machen die Entwicklung des Kunstvereins Unverdorben und die Schwarzachtalhalle als kultureller Magnet unsere Stadt weit über die Region hinaus bekannt und beliebt", hob der Bürgermeister hervor.

Bevor die schriftliche Wahl ausgeführt wurde, legte Klaus Zeiser nochmal ein leidenschaftliches Statement für Martin Birner als Bürgermeisterkandidat ab: "Sein Schwung und seine Begeisterungsfähigkeit sind herausragend." Die Wahl ergab eine 100-prozentige Bestätigung für den Kandidaten. Für die Kreistagswahl wurden Martin Birner, Thomas Albang, Verena Binder, Alexander Trinkmann, Harald Klatzka, Christoph von Wenz und Karl Wilhelm als mögliche Bewerber benannt.

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