Neunburg vorm Wald
13.07.2026 - 19:03 Uhr

IHK Regensburg: Cyberkriminalität und NIS-2 im Fokus

Die IHK Regensburg beleuchtet die Bedrohung durch Cyberkriminalität und die NIS-2-Richtlinie. Experten geben Einblicke in Herausforderungen und Lösungen.

Referenten und Organisatoren der Veranstaltung (von links): Richard Brunnner, Tobias Radeamnn, Markus Meister, Harald Braun, Thomas Hruby, Christian Götz. Bild: IHK Regensburg
Referenten und Organisatoren der Veranstaltung (von links): Richard Brunnner, Tobias Radeamnn, Markus Meister, Harald Braun, Thomas Hruby, Christian Götz.

Die IHK Regensburg hat eine Informationsveranstaltung zu den Themen Cyberkriminalität und NIS-2-Richtlinie in Neuburg am Wald durchgeführt. Unternehmer nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Gefahren, gesetzliche Anforderungen und bewährte Praxislösungen zu informieren. Laut einer Pressemitteilung der IHK Regensburg standen die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminalität und die Umsetzung der NIS-2-Richtlinie im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Mittelstand im Visier

Thomas Hruby, Geschäftsführer der sysob IT-Unternehmensgruppe, erklärte, warum mittelständische Unternehmen verstärkt ins Visier von Cyberkriminellen geraten. Kurze Entscheidungswege, attraktive Lösegeldsummen und eine überschaubare IT-Infrastruktur machen den Mittelstand zu einem bevorzugten Angriffsziel. Unternehmen sollten regelmäßig Sicherheitsanalysen durchführen und ihre Mitarbeitenden für das Thema Cybersicherheit sensibilisieren.

Tobias Rademann von der R.iT GmbH erläuterte die Auswirkungen der europäischen NIS-2-Richtlinie. Diese soll die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen stärken. Rund 30.000 wichtige Unternehmen fallen unter die Richtlinie, doch indirekt sind durch Lieferantenbeziehungen deutlich mehr betroffen. Rademann empfahl die Einführung eines Information-Sicherheits-Management-Systems (ISMS), um die Anforderungen systematisch zu erfüllen.

Praxisbeispiele und Empfehlungen

Harald Braun von der Goldsteig Käsereien Bayerwald GmbH zeigte, wie sein Unternehmen die Anforderungen umsetzt. Markus Meister von der SK Technology GmbH betonte die Bedeutung von Netzwerksegmentierung und Multi-Faktor-Authentifizierung. Beide Unternehmen haben bereits Maßnahmen zur Erhöhung der Cybersicherheit ergriffen.

Die Veranstaltung verdeutlichte, dass Cyberkriminalität zu den größten Risiken für Unternehmen zählt. Prävention und eine strukturierte Umsetzung der NIS-2-Anforderungen sind entscheidend, um die digitale Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Diese Meldung basiert auf Informationen der IHK Regensburg und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

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