"Prädikat Öha" war der Abend in der Alten Seilerei überschrieben, an dem die zwei Profis Doro und Rainer Berauer das Publikum auf eine humorvolle Reise durch die bairische Kommödiantenlandschaft mitnahmen.
Hinterfotzig und zugleich liebenswürdig präsentierte der Liederschreiber, Volkssänger und Kabarettist Rainer Berauer selbst verfasste Lieder in bairischer Mundart, die von seiner Frau Doro ergänzt und gesanglich ausgeschmückt wurden. Bereits mit dem ersten Lied, "So a dürra Haring kummt ma niat ins Haus", kam Stimmung auf, indem das Publikum immer mit einbezogen wurde.
Hinter dem urbairischen Wort "Öha", erfuhren die Gäste, verberge sich "ein ganzer Kosmos von Bedeutungen". Damit sei man für beinahe jeden "Aggregatszustand der Gefühle" bestens ausgerüstet. In der Betonung des "Öha" liege seine Bedeutung, wenn man beispielsweise nach zweiwöchigem Griechenlandurlaub auf die Waage steige.
Schnipsend, klatschend und singend wurde das Publikum Teil des Programms, was sichtlich großen Spaß machte, und bei Liedern wie "Die Semmelschubsn vom Biobeck" zur Höchstform auflief. "Wos gibt`s denn heit af d`Nacht?" war das bekannte Lied vom "Rehragout", das jedoch neumodisch beantwortet wurde: "Heit gibt`s an Fleischersatz" in Form von Tofuwürstchen und Seitan-Braten. Mit Wortwitz und lustigen Eigenheiten, die das Duo dem "schwarzen" Kontinent Bayern zuschrieb, wurden die Gäste bestens bei Laune gehalten.













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