07.12.2018 - 12:11 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Kosten für EDV-Anlage decken

Nach sieben Jahren muss die Verwaltungsgemeinschaft wieder eine Investitionsumlage je Einwohner erheben. Der Grund dafür ist eine über 71 000 Euro teuere Investition in die Technik.

von Helga ProbstProfil

Ein schwieriges Jahr liegt hinter der Verwaltungsgemeinschaft (VG). In der Gemeinschaftsversammlung am Dienstag wurde die Jahresrechnung 2017 zu den Akten gelegt und der Haushaltsplan für 2019 aufgestellt. "Ein schwerer Krankheitsfall bei den Angestellten hat uns stark gefordert“, blickte Vorsitzender Hans Graßl zurück Der Bürgermeister von Dieterskirchen lobte aber das harmonische Miteinander mit seinen Bürgermeisterkollegen, das eine konstruktive Zusammenarbeit und eine reibungslose Geschäftsführung ermöglicht habe. Wir hoffen, dass wir jetzt wieder zur Ruhe kommen“, sagte Graßl mit einem „Vergelts Gott“ auch an die Gemeinschaftsräte. Bürgermeister Walter Schauer (Thanstein) gab das Kompliment an Graßl zurück. „Du bist als Chef vorangegangen und gemeinsam haben wir Lösungen gefunden." Die Prüfungsfeststellung der Jahresrechnung übernahm der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Josef Reitinger. Ohne Einwände konnte die Jahresrechnung 2017 mit einem Haushaltsvolumen von rund einer Million Euro festgestellt und die Entlastung erteilt werden.

Haushaltssatzung und Haushaltsplan für 2019 waren von Kämmerin Martina Held perfekt vorbereitet worden und wurden mit 19:0 Stimmen beschlossen. Die Haushaltssatzung schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 984 000 Euro und im Vermögenshaushalt mit 91 300 Euro. Der Ermittlung und Berechnung der Verwaltungsgemeinschaftsumlage wurden insgesamt 4521 Einwohner zu Grunde gelegt. Das ergibt einen Umlageschlüssel von 193,24 Euro pro Bürger.

Weil die EDV-Anlage in die Jahre gekommen ist und ausgewechselt werden muss, wird 2019 eine Investitionsumlage notwendig. Die geschätzten Kosten von 71 300 Euro werden ebenfalls durch 4521 Einwohner geteilt, so dass auf jeden Einzelnen 15,77 Euro entfallen. Als größte Einnahme ist die Umlage des Verwaltungshaushaltes über 873 650 Euro angesetzt, und als größte Ausgabe schlagen die Personalkosten mit 806 100 Euro zu Buche. Bei den Personalausgaben ist eine tarifliche Erhöhung in Höhe von 3,09 Prozent eingeplant. Dies alleine verursacht Mehrkosten von rund 23 200 Euro.

Im kommenden Jahr ist eine Entnahme aus den Rücklagen von 20 000 Euro eingeplant, so dass sich der Rücklagenstand zum 31. Dezember auf zirka 55 000 Euro reduzieren wird. Die Mindestrücklage beträgt 9255,17 Euro. Es sollen 2019 von den Schulden 31300 Euro getilgt werden, so dass sich der Stand auf 202 189 Euro reduzieren wird.

Hintergrund:

Gesamthaushalt: 1 075 300 Euro; Verwaltungshaushalt: 984 000 Euro; Vermögenshaushalt: 91 300 Euro. (pko)

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.