Die Bauarbeiten für den Umbau der Kreuzung der Staatsstraße 2151 mit der Staatsstraße 2040, bekannt als „Industriestraße“, in Neunburg vorm Wald, beginnen am Montag, 29. Juni. Die Maßnahme wird vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach in Zusammenarbeit mit der Stadt Neunburg vorm Wald und dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Nord-Ost-Gruppe Neunburg vorm Wald gemacht. Ziel ist es, die Kreuzung in einen Kreisverkehr umzubauen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und das Unfallgeschehen nachhaltig zu reduzieren. Darüber informierte das Staatliche Bauamt in einer Pressemitteilung.
Die Kreuzung ist innerörtlich stark belastet und gilt als Unfallhäufungsstelle. In den vergangenen Jahren kam es dort immer wieder zu schweren Unfällen. Daher haben sich die Fachstellen in Abstimmung mit der Stadt darauf verständigt, dass der Umbau in einen Kreisverkehr das geeignetste Mittel darstellt, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.
Mehrphasiger Bauablauf geplant
Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, soll der Umbau in mehreren Phasen unter halbseitiger Sperrung gemacht werden. Der Kreisverkehr wird in zwei Teilen gebaut, wobei der Verkehr mittels Baustellenampel vorbeigeführt wird. Im Zuge der Baumaßnahme stehen auch umfangreiche Leitungsarbeiten an, darunter die Neuverlegung einer Trinkwasserleitung sowie die Sanierung und Neuverlegung städtischer Kanalleitungen. Auch Gas- und Stromleitungen werden um- und neu verlegt, ebenso wie neue Leerrohrtrassen für Telekommunikations- und Stromleitungen.
Der nördliche und südliche Kreuzungsast, die Staatsstraße 2040, „Neukirchner Straße“ und „Äußere Neukirchner Straße“, müssen über die rund fünfmonatige Bauzeit voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt ab Neukirchen-Balbini über die Kreisstraße SAD 13 „Penting“ zur Staatsstraße 2398 und zurück zur Staatsstraße 2151 an der „alten Kaserne“. Für den aus Neunburg kommenden Verkehr wird über die „Amberger Straße“ und in Fahrtrichtung Rötz über die „Rötzer Straße“ umgeleitet. Eine Zufahrt zu den Lebensmittelgeschäften ist jederzeit sichergestellt.
Bis in den Winter
In der ersten Bauphase, die bis Ende August dauert, werden verschiedene Leitungsarbeiten durchgeführt, vorhandene Verkehrsinseln zurückgebaut und eine Behelfsumfahrung errichtet. Die „Neukirchner Straße“ und „Äußere Neukirchner Straße“ sind voll gesperrt, während die Staatsstraße 2151 im Baustellenbereich eingeengt bleibt, jedoch mit zwei Fahrstreifen.
In den Bauphasen 2 und 3, die von Ende August bis Anfang November dauern, stehen weitere Leitungsarbeiten an. Zunächst wird der nördliche Teil des Kreisverkehrs hergestellt, anschließend erfolgt die Verkehrsumlegung in den fertiggestellten Teil, bevor der südliche Teil des Kreisverkehrs gebaut wird. Die „Neukirchner Straße“ und „Äußere Neukirchner Straße“ bleiben voll gesperrt, während die Staatsstraße 2151 auf einen Fahrstreifen mit Baustellenampel eingeengt wird.
Eine Million Euro
In der vierten Bauphase, die Anfang November beginnt und bis zum Bauende dauert, werden weitere Leitungsarbeiten gemacht, die Staatsstraße 2151 im Kreuzungsbereich ausgebaut und abschließend der gesamte Bereich asphaltiert. Während dieser Phase wird der gesamte Kreuzungsbereich für rund vier Wochen voll gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt wie bereits eingerichtet.
Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund eine Million Euro. Den Zuschlag für die Bauarbeiten hat die Firma Seebauer aus Girnitz erhalten. Planung und Bauleitung werden vom ortsansässigen Ingenieurbüro Weiss erbracht.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













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