08.04.2019 - 16:47 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Nicht nur Notfall-Wissen zählt

Für drei Tage ist die Mittelschule Stützpunkt für angehende Helfer und Retter. Beim Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes stellen 67 Kinder und Jugendliche in verschiedenen Kategorien Wissen und Können unter Beweis.

Bürgermeister Martin Birner (obere Reihe links) und BRK-Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein (links) zeigten sich von den Leistungen der 67 Kinder und Jugendlichen beim BRK-Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes beeindruckt. Die Leiterin der Jugendarbeit im Kreis, Katrin Hofmann (Zweite von links), hatte mit ihrem Team ein abwechslungsreiches Programm arrangiert.
von Udo WeißProfil
In vier Altersstufen mussten die Jugendlichen an verschieden Stationen ihr Wissen über Theorie und Praxis der Ersten Hilfe beweisen.
Seit 40 Jahren ist Konrad Betz (Mitte) beim Jugendrotkreuz tätig. Dafür wurde er von Bürgermeister Martin Birner, Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein sowie der Leiterin für Jugendarbeit im Kreis, Katrin Hofmann, und ihrer Stellvertreterin Renate Schönberger (von rechts) geehrt.

Der Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes fand bei einem Jugendlager am Wochenende an der Mittelschule statt. 67 Kinder und Jugendliche aus den Ortsvereinen nahmen daran teil. Nach der Anreise wurde das Nachtlager in der Turnhalle aufgeschlagen, dann gab es Burger zum Essen. Nach gemeinsamen Spiel und Basteln klang der erste Abend mit einer Fackelwanderung aus.

Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen des Wettbewerbs. In vier Altersstufen mussten die Stationen "Erste Hilfe in Theorie und Praxis", Rotkreuzwissen, "Schlaubayer" (Allgemeinwissen), "Wir & das Rote Kreuz", "Fun & Action" sowie das Stegreifspiel bewältigt werden. In dieser sehr breit gefächerten Themenpalette konnte jeder seine individuellen Stärken einsetzen. Unter dem Leitsatz "Dabei sein ist alles" waren die Startergruppen mit viel Spaß und Freude bei der Sache.

Nach dem Mittagessen wurde das Angebot zur kostenlosen Nutzung des Hallenbades gerne angenommen. Am Abend fand eine kleine Andacht durch Pfarrer Stefan Wagner statt. Als Abendprogramm hat sich die Neunburger Gruppenleitung ein "Spiel ohne Grenzen" ausgedacht, bei dem mit viel Gaudi lustige Geschicklichkeitsspiele absolviert wurden. Chips und Gummibärchen aus regionaler Produktion gab es für die Sieger. Mit alkoholfreien Fruchtcocktails und dem "Karaoke-Singen" klang der zweite Abend aus.

Zur Siegerehrung am Sonntagvormittag begrüßte die Leiterin der Jugendarbeit im Kreis, Katrin Hofmann, auch Bürgermeister Martin Birner und BRK-Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein. Das Stadtoberhaupt zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von dem, was die Verantwortlichen alles auf die Beine gestellt haben, um "Helden des Alltags" zu bekommen. Teamgeist, Hilfsbereitschaft, aber auch Spaß standen an den drei Tagen im Vordergrund.

Willi Klein erinnerte sich, als er selber vor etwa 40 Jahren an Kreiswettbewerben teilgenommen hat: "Es gab wenig Schlaf, aber viel Kameradschaft." Vor der Siegerehrung des Wettbewerbs fanden noch die Ehrungen für 5-, 10- und 15-jährige Treue zum Jugendrotkreuz statt, die von der stellvertretenden Leiterin der Kreisjugendarbeit, Renate Schönberger, und der Neunburger Ortsgruppenleiterin Christa Lang begleitet wurden. Der Schönseer Konrad Betz (Kreisausschuss) wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft im Jugendrotkreuz geehrt.

Der Wanderpokal ging an die Neunburger Ortsgruppe für das Ausrichten der Veranstaltung. Die Gesamtsieger aus "Erste Hilfe" und "Stegreifspiel", die am Bezirkswettbewerb in Furth im Wald teilnehmen werden, waren bei den Bambinis die Neunburger Gruppe 2, den zweiten Platz erreichte Neunburg 1, gefolgt von Oberviechtach. In der Stufe I ging das JRK Pfreimd als Sieger hervor, Stufe II hatte Schwarzenfeld als beste Teilnehmer. In Stufe III ging Bodenwöhr als Sieger hervor. Der "Schweinchenpokal", den die "sau"berste Gruppe erhält, ging an Trausnitz Stufe I. Großer Dank galt allen Betreuern für die Organisation des Kreiswettbewerbs.

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