20.02.2020 - 18:07 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Planung für Jobplatz steht

Die Vertreter der drei beteiligten Straßenbaulastträger treffen sich im Rathaus. Das hat einen guten Grund: Sie geben grünes Licht für den Kreisverkehr am Jobplatz.

Es kann losgehen: Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Martin Birner (von rechts) sowie die Verantwortlichen für die Planung freuen sich über die gelungene Lösung des Knotenpunktes „Jobplatz“ .
von Udo WeißProfil
Bei einem Rundgang wurde der Jobplatz von den Verantwortlichen besichtigt.
Die Arbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse am Knotenpunkt "Jobplatz" (Kreisverkehr) können beginnen.

"Drei Kreuze" konnte Bürgermeister Martin Birner machen, als er gemeinsam mit Landrat Thomas Ebeling die Vertreter aller an der Planung "Knotenpunkt Jobplatz" beteiligten Gremien wie das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach, das Ingenieur-Büro Weiss, das Landratsamt Schwandorf und einige Stadträte zu einem Ortstermin begrüßte.

Nach 20 Jahren

Nach über 20 Jahren Verhandlungen und Planungen ist es nun soweit: Der neuralgische Punkt in Neunburg kann umgebaut und entschärft werden. Das Staatliche Bauamt Amberg (St 2040), die Stadt Neunburg (Hauptstraße und Jobplatz) und der Landkreis (SAD 37) planen in Kooperation zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse den "Knotenpunkt Jobplatz" umzubauen. Bürgermeister Birner erklärte, dass sich der Kreisverkehr als beste Lösung herauskristallisiert habe. Der Grunderwerb sei abgeschlossen und auch die nötige Fläche am Jobplatz vor einem Geschäftshaus sei nun endlich erworben worden, so stehe der Ausführung nichts mehr im Wege. Durch das Anbringen von Fahrbahnteilern und Querungshilfen werde auch der Sicherheit der Fußgänger Rechnung getragen. "Die Neugestaltung des historisch bedeutsamen Bereichs ist eine Kernmaßnahme für das Schwerpunktgebiet Vorstadt", führte Birner aus.

Erfreulicher Weise ist der Landkreis Träger der Maßnahme und führt diese auch durch. Dank sprach Landrat Thomas Ebeling der Stadt Neunburg aus, die die Planung im Vorfeld übernommen hatte. Auch die Erneuerung und Umlegung der Leitungen von Kanalisation, Wasser, Strom und Speedpipe werden von der Stadt Neunburg und den Stadtwerken (von August 2020 bis November 2020) erledigt. Das Beleuchtungskonzept übernimmt die Stadt ebenfalls. Der Baubeginn für den Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 28 Metern soll im März 2021 sein und die angepeilte Fertigstellung im Oktober 2021. Während der achtmonatigen Bauzeit wird es kurzfristig zu einer Vollsperrung kommen, die meiste Zeit soll der Verkehr aufrechterhalten bleiben. Der Schwerlastverkehr wird großräumig umgeleitet.

Ein Millionenprojekt

Da die Gewerke noch nicht ausgeschrieben sind, konnte das Ingenieurbüro Weiss keine näheren Aussagen zu den Kosten machen. Eine grobe Schätzung geht von einer Summe von einer Million Euro aus. Die Kosten werden anteilig auf die drei Straßenbaulastträger verteilt. Der Schlüssel richtet sich nach Straßenbreite und anteiligen Flächen. So fallen 18 Prozent der Kosten auf die Stadt Neunburg, 56 Prozent auf das Bauamt Amberg-Sulzbach und 26 Prozent auf den Landkreis Schwandorf. Für den Anteil vom Landkreis wurde von der Regierung der Oberpfalz eine Förderung von 40 Prozent gewährt. Auf Neunburger Wunsch wird die Herstellung der Straßenführung bis zur Brücke mitgeplant. Man hofft, dass dies in Zusammenhang mit den baulichen Änderungen mitgemacht werden kann. Auch das Nadelöhr auf Höhe der alten Raiffeisenbank wird entschärft.

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