29.09.2020 - 12:02 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Was Ratsmitglieder wissen müssen

Richtig im Gemeinderat agieren will gelernt sein, denn Kommunalpolitik ist kein einfaches Pflaster. Die Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald hat für Ratsmitglieder eine Schulung der Grundlagen kommunaler Selbstverwaltung organisiert.

Geschafft: Diese Kommunalpolitiker aus der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald haben sich die Grundlagen ihrer kommunalpolitischen Arbeit draufgeschafft.
von Externer BeitragProfil

In den Gemeinderat gewählt werden ist die eine Sache. Die andere ist, auch zu wissen, worüber dort eigentlich gesprochen wird. Da kommt die Inhouse-Schulung „Basiswissen Kommunalrecht für Gemeinderäte“ der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald gerade recht. Denn auch für alte Hasen kann es manchmal schwierig werden, wenn im Schweinsgalopp mit Fachbegriffen um sich geworfen wird. Für die einen geht es darum, Neues zu lernen, für die anderen darum, Altbekanntes vom Firnis der Jahre zu befreien. 15 überwiegend neue Ratsmitglieder aus Dieterskirchen, Neukirchen-Balbini, Schwarzhofen und Thanstein haben an der Schulung im Gasthaus Krämerhof in Kulz teilgenommen. Gemeinschaftsvorsitzender Walter Schauer nahm die Schulungsteilenehmer zu Beginn an die Hand. Der Referent, der dann folgte, ist ein Experte durch und durch. Mit Michael Pfeiffer hat sich die Verwaltungsgemeinschaft einen erfahrenen Kommunalpolitiker von der Bayerischen Verwaltungsschule ins Haus geholt. Pfeiffer ist Geschäftsleiter der Stadt Greding (Landkreis Roth) und saß selbst im Stadt- und Kreisrat. Er weiß somit sowohl, wie der Hase im lokalen Gremium läuft als auch, was es mit den Abläufen in der Verwaltung auf sich hat.

In der Schulung ging es dann ganz tief rein ins Fachchinesisch der Kommunalpolitik. Was genau soll kommunale Selbstverwaltung eigentlich bedeuten und welche Möglichkeiten haben Ratsmitglieder sich dabei einzubringen? Die Teilnehmer lernten zudem den Unterschied zwischen einer Gemeinde und Verwaltungsgemeinschaft. Es ging auch darum, wie in den Gebietskörperschaften die Aufgaben verteilt werden. Damit sie auch nachweisen können, dass sie etwas über die Funktion ihrer Gemeinde gelernt haben, stellte Pfeiffer den allen 15 Teilnehmern eine Urkunde. Zu guter Letzt bedankte sich Gemeinschaftsvorsitzender Walter Schauer bei Ratsmitgliedern für ihr Interesse, beim Referenten für die Zeit und bei den beiden Organisatoren Moritz Popelka und Karin Tackmann.

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