19.11.2019 - 16:06 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Bei "Sir Duke" geht das Publikum ab

„A Tribute to Stevie Wonder“: Eine Gruppe junger und ambitionierter Musiker bietet in der Schwarzachtalhalle eine brillante Show. Ein Neunburger legt dabei den rhythmischen Teppich.

Mit ihrer Performance „A Tribute to Stevie Wonder“ rissen die acht ambitionierten Musiker das Publikum in der Schwarzachtalhalle mit.
von Udo WeißProfil

Mit dem Konzert der Stevie-Wonder-Tribute-Band rundete der Kunstverein Unverdorben seinen Kunstherbst 2019 poppig und rhythmisch ab. Damit bewies der Verein auch sein Bemühen, wirklich alle Genres der Kunst abzubilden. Ein Heimspiel hatte hier der Neunburger Musiker Jonas Sorgenfrei, der neben seinem Masterstudium „Jazz-Schlagzeug“ an vielen musikalischen Betätigungsfeldern aktiv ist. Auch beim Projekt „A Tribute to Stevie Wonder“ seines Musikerkollegen Andreas Eibert wirkt er begeistert mit. Die sieben exzellenten Musiker um Sängerin Pia Zeitzler und Sänger Richard Beck präsentierten das versprochene abwechslungsreiche Konzert, das sie mit meisterlichem Können und viel Energie und Spielfreude präsentierten. Im Programm befanden sich Songs aus allen Dekaden des Schaffens des Ausnahmemusikers Stevie Wonder. Songs wie „Don´t You Worry Bout A Thing“ und „Part-Time Lover“ durften ebenso wenig fehlen wie „You Are the Sunshine of my Life“, „Faith“ oder „Sir Duke“.

Nach der Pause musste Sänger Richard Beck nicht lange bitten. Das Publikum klatschte sofort begeistert mit bei dem sensationellen Schlagzeugsolo von Jonas Sorgenfrei, welches das Intro zu „Superstition“ war. Das brillante Klavierspiel eines Stevie Wonders meisterte Felix Schneider erstklassig, der mit Jonas Sorgenfrei schon beim Konzert von „Duo Lou“ im Schlosssaal Aufsehen erregt hatte. Den entsprechenden rhythmischen Teppich legten – zusammen mit dem musikalischen Leiter und Bassisten Andreas Eiber – natürlich Jonas Sorgenfrei und Percussionist Bernd Ketterl. Saxophonist Christoph Schneider, Trompeter Stefan Schneider und Gitarrist Alexander Opitz komplettierten mit ihren sagenhaften Soli das Ensemble. Pia Zeitzler und Richard Beck, die mit ihren markanten Stimmen überzeugten und die Lieder eines Stevie Wonder gekonnt interpretierten, führten auch mit Anekdoten aus dem Leben des Künstlers und interessanten Informationen zu den Stücken charmant durch das Programm.

Die Vielfalt des Musikers Wonder brachte Sänger Richard Beck auf den Punkt: „Wenn man heute dieses Konzert hört, meint man es sind Lieder verschiedener Interpreten und Stilrichtungen.“ Mit dem Lied „Isn´t she lovely“, das Wonder für sein Töchterchen geschrieben hatte, „Uptight“ und dem wunderbaren „For once in my life“ fand das Konzert, bei dem es kaum jemanden mehr auf dem Stuhl gehalten hat, seinen Abschluss.

Lokalmatador Jonas Sorgenfrei legte mit seinem meisterlichen Schlagzeugspiel den rhythmischen Untergrund.

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