04.04.2019 - 14:52 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Suche geht am Samstag weiter

Die Suche nach der Ursache für einen Ölfilm auf dem Eixendorfer See wird am Mittwoch ergebnislos abgebrochen. Am Samstag machen die Taucher weiter. Auch das Wasserwirtschaftsamt schaltet sich ein.

Mit einem Boot und Tauchern suchten die Wasserwacht-Aktiven nach der Quelle für einen Ölfleck auf dem Eixendorfer See.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Die Suche nach der Ursache für einen Ölfilm auf dem Eixendorfer See wird am Mittwoch abgebrochen. Am Samstag machen die Taucher weiter. Auch das Wasserwirtschaftsamt schaltet sich ein. Taucher des Wasserwacht-Kreisverbandes Schwandorf hatten sich am Mittwoch über längere Zeit bemüht, eine Quelle für austretendes Öl zu finden, was aber nicht gelang. Ein Problem dabei ist, dass das Öl von der mit 15 Meter tiefsten Stelle des Sees aufsteigt, in unmittelbarer Nähe der Hauptsperre des angestauten Gewässers.

Möglicherweise handelt es sich nur um kleines Gefäß, das Öl verliert, also eine Kanne oder ähnliches. Die wäre in der Dunkelheit auf dem Grund des Sees kaum vom dortigen, groben Schüttgranit zu unterscheiden. "Wir haben aber die Situation weiter im Auge", versicherte Abteilungsleiter Manuel Schlegel vom Weidener Wasserwirtschaftsamt. Für diese Behörde haben die Taucher am Mittwoch auch Wasserproben entnommen, die in den nächsten Tagen untersucht werden sollen. Als positiv bezeichnete es Schlegel, dass die Wasserwacht für Samstag sowieso eine Übung am Eixendorfer See angesetzt hatte. "Sie werden also die Suche dort fortsetzen", freute sich der Wasserexperte.

Wie wir am Mittwoch berichteten, war es ein 52-jähriger Mann aus Neunburg, der mit seinem Hund am Ufer des Eixendorfer Sees unterwegs war und dem als ersten die rätselhafte Verunreinigung des Gewässers aufgefallen war. "Der Spaziergänger hat Öl gerochen und gegen 9.30 Uhr Feuerwehr und Polizei alarmiert," berichtete ein Beamter der PI Neunburg. Der Fleck, um den es sich handelte, befand sich in der Nähe der Talsperre, ungefähr 10 bis 15 Meter vom Ufer entfernt. Als die Helfer eintrafen, war der Ölfilm verschwunden. Allerdings zeigten sich Schlieren am Ufer. Doch es handelte sich nur um Algen, die den optischen Eindruck von Öl hervorgerufen hatten.

Nach einiger Zeit zeigte sich auf der Wasseroberfläche erneut ein Ölfleck. So wurde die Wasserwacht zugezogen, die mit einem Boot und sieben Tauchern anrückte. Trotz mehrerer Tauchgänge konnten die Spezialisten am Mittwoch auch nach Stunden noch keinen Fund melden.

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