07.03.2019 - 15:12 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Thema Energieeffizienz: Mittelschule als Beispiel

Beim elften Netzwerktreffen zum Thema Energieeffizienz geht es um die "digitale Stadt" anhand des Beispiels der Mittelschule in Neunburg.

Bürgermeister Martin Birner und Rektorin Irene Träxler (von links) waren Gastgeber beim Netzwerktreffen „Energieeffizienz“, das diesmal in Neunburg vorm Wald stattfand.
von Helga ProbstProfil

Die Energieeffizienz-Netzwerkteilnehmer - Gemeinde Brand, Markt Hirschaid, Markt Konnersreuth, Markt Neualbenreuth, Stadt Grafenwöhr, Stadt Neunburg vorm Wald, Stadt Tirschenreuth und Stadt Waldsassen - haben sich zum vorletzten Mal vor dem Ablauf der dreijährigen Förderphase des Netzwerks in Neunburg getroffen.

Das vom Institut für Energietechnik IfE GmbH an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden 2016 gegründete Energieeffizienz-Netzwerk läuft nun in die Endphase. Die Teilnehmer trafen sich bisher vierteljährlich, um energietechnische Themen zu besprechen und sich auszutauschen.

Rektorin Irene Träxler führte die Teilnehmer durch die Mittelschule und stellte die Ausstattung, die Räumlichkeiten und das vielseitige Angebot vor. Lehrer Markus Binder sagte, ganz wichtig sei die Vernetzung mit Kollegen. Lehrer Hans Graßl betreut das Modellprojekt "digitale Schule" an der Mittelschule und nannte die begünstigenden Voraussetzungen für das Projekt: Das seien eine gute Infrastruktur in Form von W-LAN und einem gut ausgebauten Breitbandanschluss.

Rundgang durch Schule

Beim Rundgang durch die Schulräume bestätigte Bürgermeister Martin Birner (Neunburg): "Alles muss passen und wir als Schulverband ziehen da mit." Auch die Schulleitung sei wichtig, die vorangehe und immer wieder Förderungen an Land ziehe, sagte Träxler. Denise Hofmann von IfE fasste zusammen, dass Grundvoraussetzungen für eine funktionierende digitale Schule ein aufgeschlossenes Kollegium, Schulleitung und engagierte Mitarbeiter seien. Außerdem müssten die Schüler, Lehrer und Eltern von Anfang an mit einbezogen werden.

Im Rathaus gab Birner einen Einblick in das Konzept der digitalen Stadt. "Das ist ein langwieriges Projekt, das noch in den Startlöchern steht, aber es sind viele Ideen vorhanden", sagte der Hausherr. Die digitale Schule sei bereits Realität, was nicht von heute auf morgen geschafft worden sei.

Gearbeitet werde an der Vernetzung von Energiemanagement, Verwaltung und mehreren anderen Bereichen in der Stadt. Knüppel, die einem da in den Weg geworfen würden, kämen vom Denkmal- und Datenschutz. Den hydraulischen Abgleich von Heizanlagen stellte Stefan Schedl (IfE) vor und ging auf die Ziele, die notwendigen Unterlagen und Förderprogramme ein. Die Nutzerzufriedenheit im Zusammenhang mit einem sparsamen Betrieb des Wärmeerzeugers seien die wichtigsten Ergebnisse eines hydraulischen Abgleichs, demonstrierte Schedl.

Für den Zweckverband zur Wasserversorgung der Nord-Ost-Gruppe folgte ein Vortrag von Werner Schärtl über "Energiemanagementsystem beim Wasserzweckverband". Der Geschäftsführer nannte als Vorteil einen geringeren CO2-Ausstoß, eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit sowie die Motivation der eigenen Mitarbeiter. Diese bringen ihre eigenen Ideen und Verbesserungsvorschläge mit ein. Johannes Brunner vom Zweckverband stellte die neuen funkauslesbaren Ultraschall-Wasserzähler vor und berichtete von positiven Auswirkungen seit der Einführung.

Denise Hofmann legte das zwölfte und letzte Netzwerktreffen in der laufenden Förderphase mit den Teilnehmern auf den 23. Mai an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden fest.

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