20.10.2020 - 17:12 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Umbau der Neunburger Pfarrkirche schreitet voran

Auf vier Säulen steht die neue Empore in der Neunburger Stadtpfarrkirche und lenkt die Blicke auf sich. Der zweite Baustellen-Sonntag stößt auf großes Interesse.

Stadtpfarrer Stefan Wagner (rechts) zeigte die Rohre, innerhalb derer die Leitungen für die Heizung der Kirche im Fußboden verlegt wurden. Architekt Michael Steidl (im Hintergrund) gab dazu Erklärungen.
von Elfriede WeißProfil

Im Halb-Stundentakt ermöglichten Stadtpfarrer Stefan Wagner und Architekt Michael Steidl am Sonntag einen Blick in den Kirchenraum und gaben Informationen zum Baufortschritt. Am auffallendsten dürfte die neu gebaute Empore auf vier Säulen im sogenannten "neuen Teil" des Gotteshauses sein. Sie ist vom Windfang aus zu begehen und wird die neue Orgel beherbergen. Mit einer 1,30 Meter hohen weißen Corean-Platten-Verkleidung in Marmoroptik wird sie die Kirche dominieren.

Ende Juni begannen die Ausräumarbeiten in der Neunburger Pfarrkirche

Neunburg vorm Wald

Der Altarraum ist auf der linken Seite mit einer Mauer abgegrenzt, der Altar bleibt an seiner angestammten Stelle. Gegenwärtig ist er unter einer Holzplatten-Konstruktion vor Beschädigungen geschützt. Die größten Eingriffe sind am Boden zu bemerken. Die Bankreihen sind entfernt worden und werden später neu aufgerichtet, da „der Wurm drin ist“, so die beiden Baustellen-Führer. Auch sei die Bestuhlung in den Trägern leicht angerostet.

Die bereits vorhandenen Bodenkanäle, beschrieb Architekt Steidl, wurden geöffnet, um neue Heizleitungen in Rohren zu verlegen. Durch einen später vorgesehenen Granitbelag soll die Fußbodenheizung schnelle Wärme ins Kirchenschiff bringen Auch die Wandheizung, die vom Boden bis zur Dachschräge reicht, werde durch ihre Strahlungswärme für ein angenehmes Raumklima sorgen. Im Boden befindet sich auch die Elektroinstallation. Neu im Gebäude ist eine barrierefreie Toilette. In nächster Zeit muss der Anstrich von den Wänden, sie seien mit Dispersionsfarbe bearbeitet gewesen, wie Michael Steidl bedauerte.

Verschiedene Fragen der Besucher dokumentieren das große Interesse an der Renovierung des altehrwürdigen Kirchengebäudes. So wurde nach der Fertigstellung des Gotteshauses gefragt, was Michael Steidl mit „im Frühsommer nächsten Jahres“ beantwortete. Auch wegen der Anzahl der wieder aufgebauten Bänke wurde sich erkundigt. „Etwas weniger als zuvor kommen wieder rein“, lautete die Antwort des Planers.

Neu in der Stadtpfarrkirche Sankt Josef ist die Empore. Auf ihr wird einmal die neue Orgel installiert sein. 
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.