30.07.2018 - 12:54 Uhr
Neunburg vorm WaldOberpfalz

Unterrichtsende für Albert Zehmann

Ein Urgestein im Lehrerkollegium verabschiedet sich von der Berufsschule. Oberstudienrat Albert Zehmann tritt in den nächsten Tagen in die Freistellungsphase der Altersteilzeit ein.

Albert Zehmann wird durch Personalrätin Margarete Schieder-Beierl, den stellvertretenden Leiter des Berufsschulzentrums Johann Bauer und Außenstellenleiter Günter Dirnberger (von links) verabschiedet.

(exb) Ein Urgestein im Lehrerkollegium verabschiedet sich von der Berufsschule. Oberstudienrat Albert Zehmann tritt in den nächsten Tagen in die Freistellungsphase der Altersteilzeit ein.

Ein verdienter Lehrer und Ausbilder sagt Servus: Unzählige Landwirte der Region haben bei Albert Zehmann die Schulbank gedrückt. Außenstellenleiter Günter Dirnberger, alle Mitarbeiter und Schüler gaben ihm an seinen letzten Schultagen die besten Wünsche für den neuen Lebensabschnitt auf den Weg.

Aufgewachsen in einem landwirtschaftlichen Betrieb und später dann leidenschaftlicher Landwirt im Nebenerwerb, legte Albert Zehmann stets Wert auf einen praxisnahen Unterricht. Gepaart mit Pflichtbewusstsein und einer vielseitigen Verwendbarkeit war er über all die Jahre eine verlässliche Stütze in der Ausbildung an der Berufsschule in Neunburg. 36 Jahre unterrichtete Albert Zehmann in allen Jahrgangsstufen der Landwirte und mit seinem Zweitfach Sozialkunde und der Zusatzqualifikation Sport auch in allen Jahrgangsstufen in den Forstwirts- und Landmaschinenmechanikerklassen. Am Berufsschulstandort Neunburg kümmerte er sich um die Ausstattung der Fachräume und war im Jahr 1994 an der Einführung der Blockbeschulung Landwirtschaft beteiligt.

An der Berufsschule in Selb/Wunsiedel, einer Zwischenstation seiner Laufbahn als Lehrer, leistete Albert Zehmann die Aufbauarbeit bei der Einführung des Berufsgrundschuljahres Agrar.


Zur Person:

Albert Zehmann studierte von 1976 bis 1980 an der TU München die berufliche Fachrichtung Landwirtschaft und das Zweitfach Sozialkunde für das höheres Lehramt an beruflichen Schulen.

Nach Abschluss des Studiums mit dem ersten Staatsexamen leistete Albert Zehmann im Schuljahr 1980/81 das erste Referendariatsjahr an der Seminarschule in Neustadt/WN ab. Bereits im zweiten Jahr als Referendar kam er an das damalige Berufsschulzentrum Neunburg, wo er das zweite Staatsexamen ablegte.

Nach einem Jahr an der Berufsschule Selb, Außenstelle Wunsiedel, wurde er zum Schuljahr 1983/84 zurück in die Oberpfalz an seine Wunschschule Neunburg versetzt. 36 Jahre lang unterrichtete er hier.

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