Gerhard Specht holt Bronze mit den deutschen Tennis-Senioren

Gerhard Specht von der TG Neunkirchen bei der WM in Kroatien erfolgreich

Gerhard Specht (Zweiter von rechts) gewann mit der deutschen Mannschaft Bronze bei der Tennis-Senioren-WM in Kroatien.
von Autor LSTProfil

(lst) Gerhard Specht, Senioren-Spieler der Tennis-Gemeinschaft Neunkirchen, hat auf internationaler Ebene einen weiteren Erfolg eingefahren. Der 82-Jährige holte sich im kroatischen Umag mit der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in der Altersklasse 80 den dritten Platz.

Es war das perfekte Geschenk für den Neunkirchener, der in der WM-Woche seinen Geburtstag feierte. "Das intensive Training hat sich gelohnt", freute sich auch TGN-Vorsitzender Uwe Dressel, als er vom Erfolg Spechts und des Teams erfahren hatte. "Eine tolle Leistung, denn in Umag gingen die besten Senioren-Mannschaften der Welt an den Start", sagt Dressel. 133 Teams aus 29 Nationen in den Altersklassen 65 bis 85 waren dabei.

Die deutsche Nationalmannschaft, zu der neben dem TGN-Akteur die Spieler Gerhard Schlereth, Andreas Seeholzer und Werner Marx gehörten, ließ in der Vorrunde nichts anbrennen. Gegen Irland, Dänemark und Japan gab es jeweils einen sicheren 3:0-Erfolg, verbunden mit dem ersten Gruppenplatz.

Specht gewann dabei sein Einzel gegen den Dänen Max Bendixen (6:2, 6:0) sowie die Doppel mit Seeholzer gegen die Iren Roddy Feely/Sean Odwyer (6:2, 6:3) und mit Marx gegen die Japaner Shigeru Katsuta/Kenji Takada (6:3,6:4).

Im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Schweden verloren Specht gegen Witold Bajera (2:6, 1:6) und Schlereth gegen Rolf Westman (1:6, 2:6) ihre Einzel. Nur Marx/Seeholzer holten im Doppel einen Punkt für Deutschland.

Im kleinen Finale sicherte sich das deutsche Team gegen Argentinien schließlich den dritten Platz. Mit der Bronzemedaille hat Specht ein erstes Teilziel erreicht. Der Neunkirchener geht in dieser Woche in seiner Altersklasse noch bei der Einzel-WM im Umag im Davis-Cup-Stadion an den Start.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.