20.09.2021 - 15:13 Uhr
Neusath bei NabburgOberpfalz

Schönwerth-Gesellschaft sucht noch einen Beiratsvorsitzenden

Die Mitglieder-Versammlung stand ganz im Zeichen von positiven Berichten. 2022 soll die Einweihung des Sagen- und Märchenpfads in Neuenhammer erfolgen.

Johann Walbrunn (Zweiter von links) und Erika Eichenseer (Mitte) stehen mit den bewährten Präsidiumsmitgliedern weiter an der Spitze der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft.
von Josef PilfusekProfil

Bei der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft e.V. bleibt alles beim Alten, zumindest im Führungsgremium. Pleysteins Altbürgermeister und Ehrenbürger Johann Walbrunn steht als Präsident wie seine Stellvertreter Erika Eichenseer, Regensburg, und Johann Beimler, Bürgermeister des Marktes Waldthurn, weiter an der Spitze.

Dazu kommen Schriftführer Alfred Wolfsteiner aus Schwarzhofen, der Amberger Max Johann Schmid als sein Stellvertreter, Altbürgermeister Norbert Probst, Freudenberg, als Schatzmeister sowie die Kassenprüfer Hubert Kessel und Josef Schönhammer.

Beim Beirat muss die Schönwerth-Gesellschaft nachlegen. Laut Walbrunn macht Prof. Dr. Daniel Drascek zwar nicht mehr als Beiratsvorsitzender weiter, „ist aber weiterhin aktiv mit dabei“. In der Mitglieder-Versammlung am Donnerstag im Freilandmuseum Neusath-Perschen bestand dann Einigkeit, Details in einer baldigen Zusammenkunft zu klären. „Ein Beiratsvorsitzender ist sehr wichtig, da er vieles koordiniert“, beschrieb Eichenseer die große Bedeutung dieses Ehrenamts.

„Denn unter seiner Führung haben die Beiräte die Einzelbereiche wie Wissenschaft, Schulen, Mitglieder, Internet, Tourismus und Werbung, internationale Begegnungen und vieles mehr im Blick“, sagte sie. „Und sie tauschen sich in Abständen immer wieder untereinander, auch mit dem Vorstand, aus.“ Für die Vizepräsidentin stand deshalb fest: „So kann sich die Gesellschaft als Ganzes weiterentwickeln.“

„Wir haben etwas Beständiges geschaffen“, blickte Walbrunn auf die Fertigstellung des Sagen- und Märchenpfads „Auf Schönwerths Spuren im Zottbachtal“ zwischen Neuenhammer und Prollermühle in der Gemeinde Georgenberg zurück und würdigte die Arbeit aller am Werk Beteiligten. Das galt zunächst für die Künstler. „Sie haben wirklich mit Herzblut gearbeitet.“

Der Präsident wusste aber auch um das Engagement von Architekt Günter Naumann und, „dass ohne Erika Eichenseer nichts gegangen wäre. Sie war der Motor des Gesamtwerks.“ Wie alle hoffte Walbrunn, „dass wir die Einweihung im nächsten Jahr im großen Rahmen feiern können“.

 

 

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