15.01.2020 - 11:04 Uhr
NeusorgOberpfalz

In allen Lagen zuverlässig und topfit

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Neusorg, stellte Kommandant Florian Heinl in der Jahreshauptversammlung fest. Die Brandschützer waren bei 38 Einsätzen gefordert.

Jonas Heinl und Emanuel Keck (sitzend, von links) wurden in der Jahreshauptversammlung der Neusorger Wehr zu Feuerwehrmännern befördert. Bürgermeister Peter König (links) beglückwünschte sie - wie auch Heiko Langner, Simon Schindler und Tobias Schraml - zu ihren Urkunden. Kommandant Florian Heinl und Stellvertreter Sven Hupas können sich auf ihre Truppe verlassen.
von Autor ÖTProfil

Heinl sprach von vier Brandeinsätzen, 30 technischen Hilfeleistungen und zwei Fehlalarmen sowie zwei Sicherheitswachen. Dafür wendeten die Floriansjünger 600,3 Stunden ihrer Freizeit auf. Zuverlässig unterstützt wurden sie von den Kollegen aus Riglasreuth.

Auf diese Einsätze gut vorbereitet hatten sich die Feuerwehrmitglieder in 25 Übungen mit 699,8 Stunden Zeitaufwand. Dabei reichte das Spektrum von der Einweisung in den Defibrillator, Brandmeldeanlagen, Eisrettung, Geräte- und Pumpeneinweisung bis hin zur Fahrerschulung. Zur Ausbildung gehörten auch Schachtrettung, Überdruckbelüftung und sicheres Arbeiten mit Rettungsspreizer und Schneidgerät.

Daneben hatten sie eine Schulung zum Umgang mit Flüssiggas und erlernten neue Vorgehensweisen bei Verkehrsunfällen. Tobias Schraml absolvierte in Tirschenreuth den Atemschutzlehrgang sowie den Kurs zum Motorsägenführer. Jonas Heinl, Heiko Langner und Tobias Schraml belegten den Funkerlehrgang. Kililan Fraunholz und Simon Schindler nahmen an der modularen Truppausbildung im Kreisbrandmeisterbezirk teil.

An der Feuerwehrschule in Regensburg belegten zweiter Kommandant Sven Hupas den Lehrgang „THL Block 1“, Sebastian Schindler „THL 1 – Grundtätigkeiten“ und Kilian Fraunholz „Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst“. Zwei Gruppen der Neusorger Brandschützer legten Leistungsprüfungen ab, erklärte Kommandant Heinl.

Im Rahmen der Brandschutzerziehung besuchten Feuerwehrmitglieder das Kinderhaus Sankt Josef. Weiter präsentierten sie bei einer Fahrzeugschau der Hilfsorganisationen in Wunsiedel ihr LF KAT S. In der Fahrzeughalle installierten die Mitglieder einen als „Alarm-Push-Button“ bezeichneten Schalter, mit dem im Einsatzfall durch Drücken alle Hallentore aufgefahren werden und die Absauganlage in Betrieb genommen wird. Ebenso wird das Licht in der Halle für zehn Minuten aktiviert.

Florian Heinl dankte dem Bürgermeister und der Gemeinde Neusorg für die Anschaffung von verschiedenen Gerätschaften und Schutzanzügen. Sein Dank galt auch Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kreisbrandmeister Peter Prechtl, seinem Stellvertreter Sven Hupas, den Gruppenführern, Jugendwart Sebastian Schindler, und der aktiven Mannschaft. Die Gerätewarte Stefan Kießkalt und Mario Plannerer sowie Atemschutzwart Wolfgang Prisky sorgen dafür, dass bei Einsätzen immer funktionierende Gerätschaften zur Verfügung stehen, stellte er heraus. Sein Dank galt auch der motivierten Jugendgruppe und der aktiven Mannschaft.

Info:

Floriansjünger haben keine Nachwuchssorgen

Auf eine erfolgreiche Jugendarbeit konnte in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neusorg Jugendwart Sebastian Schindler zurückblicken. Zwölf Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahre zählen zur Gruppe. Johannes König, Maximilian Legath, Sebastian Regner, Jonas Schlicht und Lukas Schraml errangen die Jugendleistungsspange.

Schon beim ersten Treffen des Jahres wählten die Mitglieder Jonas Schlicht zum Jugendsprecher und Johannes König als seinen Vertreter. Kassier der Jugendgruppe wurde Lukas Schraml, Kassenrevisoren sind Anna König und Maximilian Legath. Außerdem erarbeitete die Gruppe einen Übungsplan.

Bei einem Wissenstest waren die Jugendlichen bei Maßnahmen in Erster Hilfe und dem Verhalten bei Notfällen gefordert. Hier erhielten Isabella Heinl, Anna und Johannes König, Maximilian Legath, Sebastian Regner, Jonas Schlicht und Lukas Schraml Abzeichen für ihre Leistungen. Die Jugendgruppe besuchte die Lasertag-Arena in Marktredwitz und organisierte einen Bowlingabend. In seiner Vorausschau sprach Sebastian Schindler von der Gruppenversammlung mit Neuwahl des Jugendausschusses und einer geplanten 24-Stunden-Übung. Ziel im neuen Jahr soll es auch sein, neue Mitglieder zu gewinnen.

Über die Feuerfüchse, die Jüngsten in der Wehr, berichtete stellvertretende Vorsitzende Julia Zeitler. Diese Gruppe umfasst 19 Mädchen und zehn Jungen. Altersbedingt rückte ein Mitglied in die Jugendfeuerwehr auf. Im Laufe des Jahres fanden neun Treffen statt. Dabei beschäftigten sich die jüngsten Feuerwehrmitglieder mit Schlittenfahren, Erste Hilfe und Feuerwehrspielen. Eine Familienwanderung zum Waldhaus im Steinwald wurde veranstaltet. Ferner zählten Basteln und ein Lagerfeuer mit Stockbrot zu den Aktivitäten. Auf dem Programm standen auch Fahrzeugkunde und ein Filmnachmittag. Einen Höhepunkt bildeten die Wasserspiele beim Ferienprogramm. Zum ersten Mal wurde ein Feuerwehr-Adventskalender erstellt, aus dem die Kleinen Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke erhielten.

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