06.05.2020 - 13:51 Uhr
NeusorgOberpfalz

Einhellige Zeichen für Schulstandort gegeben

Trotz der Kostensteigerungen nach der Planüberprüfung durch die Regierung stimmten die Neusorger Gemeinderäte den Kostensteigerungen geschlossen zu. In den Plädoyers der Fraktionen wurde klar, den Standort für die Zukunft zu sichern.

von Oliver BecherProfil

Die Kosten der Steigerung bezüglich des Schulhausumbaus in Neusorg zur Ganztagsschule sind deutliche Zahlen - so brachten es die Gemeinderäte aller Fraktionen auf den Punkt. Dennoch sahen sie einhellig das Ziel vor Augen, den Schulstandort dahingehend zu stützen und eine wohnortnahe Versorgung der jüngsten Bürger auf lange Sicht zu ermöglichen. Zumal man hier ein neues Konzept, das zukunftsträchtig sei, verfolge. Günther Fütterer (CSU) dankte für die Ausführungen mit der Bitte, diese auch an den nicht anwesenden Architekten weiterzugeben. Zur Kostensteigerung meinte er, man müsse sie annehmen, da es sich um Vorgaben der Regierung handle. Er sah die Kostensteigerung als noch nicht endgültig an, da bezüglich der Ausschreibungen und Kosten im Baugewerbe "kein Ende in Sicht" sei. "Dieses Projekt wird uns noch Jahre beschäftigen. Man denke nur, wie lange es mit dem Spielplatz dauerte."

Dieter König (SPD) sah die Säulen, auf denen das Fundament des Ausbaus zur Ganztagsschule stehe, als gefestigt und in der Planung durchgereift an. „Der offene Ganztagsausbau unserer Schule in Neusorg kräftigt den Standort, und das muss uns die Kostensteigerung und Planumsetzung der Regierung wert sein.“ Er sehe ein deutliches Plus für Neusorg. Angesichts der gemeindlichen Finanzen sei die Kostensteigerung entsprechend zu stemmen.

Ernie Bühl (Freie Wähler) stellte fest, dass von den vier Säulen zwei aus baulicher Sicht unausweichlich und die weiteren zwei als Vollendung des Ganztagsbetreuungsangebots nötig und ergänzend seien. Von daher sehe sie die Kostensteigerung als unausweichlich an. "Sicherlich sind diese Kosten neu einzuplanen in die Haushaltskassen", jedoch wolle man den Schulstandort aufwerten. Des Weiteren hoffe man auf die Förderung in Höhe von 90 Prozent.

Alle anwesenden Gemeinderäte stimmten den Kostensteigerungen und der Eingabe der geänderten Pläne an das Landratsamt und die Regierung der Oberpfalz zu.

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