10.03.2020 - 14:59 Uhr
NeusorgOberpfalz

Auf den letzten Drücker

Kurz vor Beginn der Jahreshauptversammlung der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Neusorg steht der Fortbestand des Vereins auf der Kippe. Kein Vorsitzender ist weit und breit zu sehen.

Alois Würstl (sitzend, links) führt künftig die SRK Neusorg. Zur Seite stehen ihm (vorne, von links) Vertreter Erik Müller, Schatzmeister Alexander Veigl und Schriftführerin Sandra Schreyer. Bürgermeister Peter König (stehend, links) und Kreisvorsitzender Thomas Semba (stehend, rechts) beglückwünschten auch die Beisitzer Ralf Kastner (stehend,von links), Christian und Florian Heinl, Eduard Bäuml, Siegfried König, Karl Braun und Norbert Schwarz.
von Autor ÖTProfil

Gottlob konnte am Samstagabend in der Pause zwischen dem Kameradschaftsessen im Gasthof Dumler und dem Beginn der Jahreshauptversammlung Alois Würstl für diese Aufgabe gewonnen werden. Er erklärte sich dazu bereit, Verantwortung für den 131 Jahre alten Traditionsverein zu übernehmen und dessen Fortbestand zunächst einmal für die zwei nächsten Jahre zu sichern.

Zur Seite stehen dem neuen Vorsitzenden Stellvertreter Erik Müller, Schatzmeister Alexander Veigl und Schriftführerin Sandra Schreyer. Fahnenträger blieb Erik Müller und Kanonier Thorsten Fiebiger. Zu Kassenrevisoren bestimmte die Versammlung Karl Braun und Siegfried König. Als Beisitzer wählten die Mitglieder Eduard Bäuml, Christian Heinl, Florian Heinl, Ralf Kastner und Norbert Schwarz.

Bereits im Vorfeld der Neuwahlen hatte der scheidende Vorsitzende Norbert Schwarz seinen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr vorgelegt. Dabei sprach er bei einem Austritt von einem Mitgliederstand von 73 Personen. Er erinnerte an die Jahreshauptversammlung, zehn Monatsversammlungen und drei Sitzungen der Vorstandschaft.

Ebenso veranstaltete die SRK Neusorg die Maifeier auf dem Pfarrer-Losch-Platz. Hier dankte Schwarz allen mitwirkenden Vereinen. Besucht wurde ferner die Feier von Bürgermeister Peter König zu dessen 60. Geburtstag. Gemeinsam mit der Neusorger Wehr wurde das Johannisfeuer abgebrannt. Zahlreiche Besuche von Vereinsfesten fanden außerdem statt.

Gemeinsam mit dem Schützenverein veranstaltete die Kameradschaft im Rahmen des Ferienprogramms eine Teampatrouille für die Kinder. Durchgeführt wurde auch die Vereinsmeisterschaft im Schießen mit dem Kleinkalibergewehr. Zudem besuchten Mitglieder mit Erfolg die Kreismeisterschaft im Kleinkaliberschießen in Immenreuth.

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Neusorg übernahm ferner am Volkstrauertag mit der Abordnung der Patenbatterie 5/131 aus Weiden die Ehrenwache. Auch bei kirchlichen Festen wie an Fronleichnam war sie präsent. Der Vorsitzende hob heraus, bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge konnte ein Betrag von 1 210,50 Euro erzielt werden. Hier dankte er den Sammlern und Spendern. Abschließend sicherte Norbert Schwarz dem neuen Vorsitzenden Alois Würstl seine Unterstützung zu.

Von einem leichten Kassenplus berichtete Schatzmeister Alexander Veigl. Ihm bestätigten die beiden Revisoren Karl Braun und Siegfried König eine einwandfreie Kassenführung. Verzichtet wurde auf das Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung, da dies zur Einsichtnahme vorlag.

Bürgermeister Peter König sprach in seinem Grußwort von einer historischen Jahreshauptversammlung. Mit dieser könne die lange Tradition der Soldaten- und Reservistenkameradschaft bewahrt werden. Das Gemeindeoberhaupt dankte Alois Würstl für seine Verbundenheit zur SRK Neusorg und für die Bereitschaft deren Vorsitz zu übernehmen. König lobte auch die Leistungen von Norbert Schwarz in dessen 21 Jahren an der Spitze der Kameradschaft.

Kreisvorsitzender Thomas Semba betonte, alle Soldaten und Reservisten hätten einmal den Eid geleistet Frieden und Freiheit der Bundesrepublik Deuschland zu verteidigen. Ihre Aufgabe sei es an die junge Generation weiterzugeben, dass Friede und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Semba freute sich über den neuen Vorsitzenden und beglückwünschte Alois Würstl zur Wahl. Außerdem wies er auf die demnächst stattfindende Kreisversammlung hin.

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