24.11.2020 - 12:14 Uhr
NeusorgOberpfalz

Neues Gerät für die Wasserversorgung in Neusorg

Neusorgs Bürgermeister Peter König (vorne) begutachtete den neuen Druckstoßausgleichsbehälter im Maschinenhaus der Wasserversorgung und lobte die fachmännische Unterstützung der Montagearbeiten durch die Gemeindearbeiter Richard König (von links) und Norbert Schwarz.
von Autor ÖTProfil

Ein neuer Druckstoßausgleichsbehälter wurde dieser Tage im Maschinenhaus der Wasserversorgung Neusorg installiert. Bürgermeister Peter König überzeugte sich im Beisein von Richard König und Norbert Schwarz, den beiden Beschäftigten im Wasserwerk, vom ordnungsgemäßen Einbau.

Erforderlich wurde der Austausch des technischen Bauteils aufgrund der letzten TÜV-Untersuchung: Dabei wurde festgestellt, dass der rund 20 Jahre alte Stahlbehälter nicht mehr den technischen und hygienischen Anforderungen entsprach. Dieser hatte Fehlstellen im Bereich der Innenbeschichtung, die mittelfristig zu bakteriologischen Beeinträchtigungen hätten führen können.

Wie Bürgermeister Peter König erläuterte, sei der Gemeinderat der Auffassung, dass eine qualitativ einwandfreie Trinkwasserbehandlung oberstes Gebot sei. Die Gremiumsmitglieder befürworteten deshalb einstimmig die Ersatzbeschaffung. Zum Zuge kam als günstigster Bieter die Firma Lippolt aus Weidenberg zu einem Gesamtpreis von etwa 27 000 Euro. Der neue Behälter wurde aus hochwertigem Edelstahl erstellt und soll über Jahrzehnte hinaus seine Bestimmung erfüllen.

Der Druckstoßausgleichsbehälter habe die Aufgabe, auftretende Druckschwankungen abzubauen, um Schäden am Rohrleitungssystem zu vermeiden. Dabei könnten enorme Kräfte freigesetzt werden. Im Ernstfall können bei Pumpbetrieb und gleichzeitigem Stromausfall Druckstöße von bis zu 13 bar entstehen. Der Behälter mit einem Gesamtvolumen von 2400 Litern sorge für eine schadlose Abfederung der Druckspitze. Dazu sei er zu einem Drittel mit Wasser und zu zwei Dritteln mit Luft gefüllt.

Nachdem sich Bürgermeister Peter König von der einwandfreien Montageleistung der ausführenden Firma überzeugt hatte, dankte er den beiden Gemeindearbeitern Richard König und Norbert Schwarz für die fachmännische Unterstützung beim Einbau.

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