31.01.2020 - 15:06 Uhr
NeusorgOberpfalz

Neusorg kann weiterhin wachsen

Gemeinderat weißt neues Baugebiet mit 19 Parzellen aus. Häuslebauer können aus den Startlöchern kommen.

Aktuell durch Rodungsarbeiten des Vorbeistzers noch nicht gerade ansehnlich das neue Baugebiet Neusorg West, dafür aber im Eigemtum der Gemeinde
von Externer BeitragProfil

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde für Neusorg ein neues Baugebiet ausgewiesen: Neusorg-West. Das Areal, das sich westlich des Friedhofes erstreckt, ist laut Bürgermeister Peter König mit einem rechtskräftigen Bebauungsplan schon vor Jahren überplant worden. In den zurückliegenden Monaten und Jahren habe man sich in der Gemeinde unter anderem um ein zentrales Baugebiet bemüht, so König, doch sei die Verwirklichung für Neusorg Mitte derzeit nicht möglich. "Mit dem heutigen rechtskräftigen Grunderwerb würde Neusorg jetzt westwärts wachsen und man könne jungen Familien Bauland anbieten".

61,30 Euro pro Quadratmeter

So werde man mit Grunderwerb, Baumwurzelbeseitigung, Grundbucheintragungen und Notarkosten für die Fläche ein Quadratmeterpreis von 28 Euro berechnen. Wie König weiter ausführte, komme mit den Erschließungskosten, Herstellung von Kanal- und Wasseranschlüssen sowie dem Straßenausbau der Gesamtpreis bei voll erschlossenem Grundstück auf 61,30 Euro pro Quadratmeter.

Wie der Rathauschef weiter ausführte, würden die im nordwestlichen Bereich liegenden Grundstücke nur mit den Waldabstandsflächen veräußert werden. Die Waldabstandsflächen gehörten zum jeweiligen Grundstück, würden jedoch mit einem geringeren Quadratmeterpreis berechnet. Der Gemeinderat habe vorab, so König, beschlossen einer wirtschaftlichen Erschließung höchste Priorität einzuräumen. So würde die Gemeinde auf den, wie im Planentwurf Anfang der 2000er Jahre, beidseitigen Gehweg sowie auf die Längsparkplätze verzichten. Man einigte sich auf eine regelgerechte Straßenbreite und einen Gehweg. Die weiteren Planungen sehen vor, in diesem Jahr den bestehenden Bebauungsplan zu überarbeiten. So könnten im nächsten Jahr die Bagger rollen, um die infrastrukturellen Voraussetzungen zu ermöglichen. Peter König ging von rund eineinhalb Jahren Bauzeit für die Erschließung aus. Die Gemeinde plant darüber hinaus weiter, Bauwilligen gegenüber eine Bauverpflichtung auszusprechen. Sollten die Grundstückseigentümer nicht binnen fünf Jahre eine Bautätigkeit beginnen, könne die Gemeinde ein Rückkaufsrecht in Anspruch nehmen.

Ein bisschen Bedenkzeit

Aktuell seien noch notarielle Gespräche und Termine nötig, doch könnten sich Bauwillige ab dem 17. Februar zu den üblichen Öffnungszeiten der Verwaltung in der Bauverwaltung einfinden, um nähere Informationen zu erhalten oder sich entsprechend ein Grundstück für einen Bedenkzeitraum von vier Wochen vormerken zu lassen.

Abschließend dankte der Bürgermeister dem Gemeinderat für seine Geschlossenheit, dieses Projekt voranzutreiben. Man übernehme den Grunderwerb und vorerst auch die Erschließungskosten für das Areal. Doch ist König der festen Meinung dass es richtig gewesen sei, hier tätig zu werden. Mit Planungen seit 2000 könne die Gemeinde jungen Leuten insgesamt 19 Mal entsprechendes Bauland bieten. Er hoffe, dass dadurch Neusorg wachsen werde.

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