16.09.2021 - 15:06 Uhr
Neustadt am KulmOberpfalz

Käthe Pühl führt weiterhin den Förderverein Rauher Kulm

Keine Veränderung gibt es im Vorstand des Fördervereins Rauher Kulm im Oberpfälzer Wald. Die Amtszeit des bisherigen Führungsteams wird von den Mitgliedern um drei weitere Jahre verlängert. Im Bild (von links) stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Haberberger, Kassenprüfer Alfons Foitzik, Kassier Manfred Gebhardt, Vorsitzende Käthe Pühl und die Beisitzer Helmut Schäffler, Carla Knoben und Peter Porsch.
von Autor OWProfil

Die Neuwahl des Vorstands war der wichtigste Tagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Rauher Kulm im Oberpfälzer Waldverein. In geheimer Wahl verlängerten die Mitglieder die Amtszeit aller Funktionsträger um drei Jahre.

Als Vorsitzende leitet weiterhin Käthe Pühl den Verein. Ihr zur Seite steht als Stellvertreter Wolfgang Haberberger. Das Amt des Kassiers liegt auch künftig in den Händen von Manfred Gebhardt und als Schriftführer wurde Rudi Lang gewählt. Geprüft wird die Kasse weiter von Alfons Foitzik und Hermann Preißinger. Die alten und die neuen Beisitzer heißen Carla Knoben, Peter Porsch und Helmut Schäffler.

Wegen der Coronapandemie hatte es im vergangenen Jahr keine Jahreshauptversammlung gegeben. Käthe Pühl sprach von zwei Jahren Vereinsarbeit, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. So erinnerte sie für 2019 an den Besuch der Ausstellung „Slawen in Ostbayern und Westböhmen“ in Pilsen, wo viele archäologische Funde aus der Kulmregion mit ausgestellt waren, eine Erkundungstour nach Creußen, die Grabungskampagne am Rauhen Kulm, die Führungen am "Tag des offenen Denkmals" in der Dreieinigkeitskirche, die "ökumenischen Spurensuche in der Kulmregion“ und den Infostand bei der Kellernacht in Weidenberg.

Über das Jahr 2020 gab es dagegen nur wenig zu berichten. 2019 hatten noch über 200 Besucher die kleine archäologische Ausstellung in der alten Schule besucht, ein Jahr später waren es nur noch 146. Mit dem Umzug der Ausstellung ins Infozentrum der Kulmterrasse gibt es kaum noch Führungen, da der Raum im neuen Gebäude für größere Gruppen zu klein ist und nur ein kleiner Teil der Fundstücke ausgestellt werden kann. Käthe Pühl warb deshalb für eine Lösung, bei der die archäologischen Kostbarkeiten professionell den Besuchern präsentiert werden können.

Die Pflege der Wanderwege am Rauhen Kulm liegt in den Händen von Helmut Schäffler. Die Vorsitzende bedankte sich bei ihm für sein ehrenamtliches Engagement.

Die Sperrung von Wanderwegen erzürnte viele Neustädter im vergangenen Jahr. Käthe Pühl plädierte für eine Zusammenarbeit mit den Behörden und betonte, dass Kompromisse eingegangen werden müssten, um eine gute Lösung zu finden. Sie empfahl, dass nicht nur die Naturschutzbehörde gehört werden sollte, sondern auch die Denkmalschutzbehörde, denn der Rauhe Kulm sei auch ein Kultur- und Naturdenkmal.

Zum Abschluss präsentierte sie noch einige literarische Schmankerln über Neustadt und dem Rauhen Kulm von Verfassern aus den vergangenen 500 Jahren. Dabei zeigte sie auch alte Ansichten der Region aus diesen Büchern.

 

 

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