Am 27. und 28. Februar 2026 wird am Rauhen Kulm eine naturschutzfachliche Pflegemaßnahme im westlichen Kuppenbereich nahe einem Wanderweg durchgeführt. Der Förderverein Rauher Kulm im OWV e.V. organisiert die Maßnahme in Absprache mit dem örtlichen Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten (BaySF), wie das Landratsamt Neustadt/WN in einer Pressemitteilung schreibt. Die Planung habe ein staatlich geprüfter Natur- und Landschaftspfleger des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald e.V. übernommen. Die zuständigen Behörden, das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Tirschenreuth–Weiden sowie die Untere Naturschutzbehörde Neustadt an der Waldnaab, stimmten zu.
Ziel der Maßnahme
Ziel der Maßnahme ist der Erhalt und die Förderung der Biotopstrukturen durch bodennahen Rückschnitt von Strauchwerk, insbesondere Schlehengehölz, um den Boden lichtdurchlässig zu halten und mosaikähnliche Strukturen zu schaffen, die die Artenvielfalt erhöhen. Sensible Bereiche werden geschützt, indem die Arbeiten in Abschnitten bis maximal 50 Metern erfolgen. Dies schützt Biotopstrukturen, Baumbestand, Blockschutthalden sowie fruchttragende Gehölze, insbesondere Weißdorn. Ein weiterer Aspekt ist die Reduktion von Überhängen und Kleinsträucheraufkommen, um eine natürliche Sukzession zu ermöglichen, ohne den Habitus des Geländes grundlegend zu verändern.
Langfristig soll die Pflegeverträglichkeit erhöht werden, daher erfolgt die Maßnahme im Rhythmus von drei bis fünf Jahren, um eine dauerhafte Offenhaltung notwendiger Sicht- und Bewegungsräume zu sichern, ohne die ökologische Balance des Gebiets zu stören. Der Eingriff soll minimiert bleiben: Alle Arbeiten erfolgen handgeführt oder mit leichten Handgeräten; Bodenbearbeitung, Ausgraben oder Stockfräsen entfallen, um Bodenleben und Haarwurzeln nicht zu beeinträchtigen. Stehendes sowie liegendes Totholz bleibt weitgehend erhalten, um Totholzhabitat für seltene Käfer und Pilze zu schützen. Einzelne fruchttragende Gehölze, insbesondere Weißdorn, werden gezielt belassen.
Sicherheitsmaßnahmen
Das Schnittgut wird in zwei bis drei Haufen in unempfindlichen Bereichen nahe dem Pflegegebiet gesammelt und dort kontrolliert verbrannt, heißt es vom Landratsamt weiter. Die Feuerwehr Neustadt am Kulm wird beim Entzünden und bei der Absicherung des kontrollierten Verbrennens eingebunden. Es erfolgt eine Beaufsichtigung bis zum vollständigen Erlöschen inklusive Nachkontrolle. Das Verbrennen erfolgt nur unter geeigneten Witterungsbedingungen, um eine zusätzliche Nährstoffanreicherung am Standort zu vermeiden.
Diese Meldung basiert auf Informationen des Landratsamtes Neustadt an der Waldnaab und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













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