Überall hängen die Bäume dicht an dicht voller Früchte.
Dabei ist es nicht nur in den Obstgärten so, auch die Wildfrüchte an den Laubbäumen und den Tannenbäumen in den Wäldern sind zahlreich vorhanden.
Ob das auf einen harten Winter hindeutet oder eher an dem windigen Frühjahr liegt, bleibt dahingestellt.
Jedenfalls geht es unserer Vogel- und Tierwelt dadurch momentan sehr gut. Man merkt es schon die ganze Zeit über; die Vögel picken weniger Obst an und bedienen sich heuer mehr außerhalb der Gärten der menschlichen Siedlungen. Man hatte in diesem Jahr sogar die Chance, die leckeren Früchte der Felsenbirne selbst und vor allem reif und aromatisch zu ernten.
Dieser reiche Erntesegen lässt keine kulinarischen Möglichkeiten offen, ist doch genug vorhanden, um gleichzeitig Früchte einzumachen, Marmelade zu kochen, Früchte zu dörren, Likör und Rumtopf anzusetzen und vieles mehr.
In den Geschäften sind schon längst die Einmachgefäße ausverkauft oder haben lange Lieferzeiten, da es schade wäre, das Obst vergammeln zu lassen. Zumal man nicht weiß, ob die Bäume im nächsten Jahr tragen werden oder ein Jahr Pause brauchen zum Regenerieren, wie es oft erzählt wird.
Auch wenn man die Bäume ansieht, wie auf der Streuobstwiese am Ortseingang von Neustadt am Kulm, fühlt man sich regelrecht in das legendäre Schlaraffenland versetzt. Bis zum Boden werden die Äste von ihrer Last gezogen. Äpfel in allen Farben wetteifern mit Zwetschgen und Birnen. Es ist ein selten schönes und buntes Bild.
Man wird dankbar und denkt an das nahende Erntedankfest.
















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