Neustadt an der Waldnaab
12.02.2023 - 12:26 Uhr

450 Besucher feiern Seniorenfasching in Neustadt

Fasching ist nur etwas für junge Menschen? Von wegen. Das bewiesen die über 450 Besucher des Seniorenfaschings in Neustadt alle mal, denn in der Stadthalle ging – auch dank eines bunten Programm des Frauenbunds – so richtig die Post ab.

Nach mehreren Jahren Zwangspause wegen der Coronapandemie stürmten rund 450 Besucher wieder die Stadthalle. Sie alle waren für den Seniorenfasching der Stadt Neustadt gekommen, der von einem fleißigen Team in vielen Wochen vorbereitet worden war. Bürgermeister Sebastian Dippold konnte zu Beginn viele Seniorengruppen begrüßen und stellte heraus, dass ohne das Engagement der Seniorenbeauftragten, Gabi Fröhlich, dieses Gaudispektakel nicht stattfinden würde.

Ab da übergab der Stadtchef das Zepter an den Faschingsverein mit Kinder- und Jugendgarde sowie Prinzesssin Elena und Prinz Patrick, die die Besucher mit „von der Freyung bis in die Gramau ein Neustadt Helau“ begrüßten. Einen ganzen Nachmittag lang ging schließlich so richtig die Post in der Stadthalle ab.

Frauenbund sorgt für viele Lacher

Sowohl für den Auftritt der Kindergarde als auch für den Tanz von Funkenmariechen Line Bayer gab es Riesenbeifall. "Der Seniorenfasching steht an, da müssen Neustadts Frauen ran, und die bieten hier ein wirres Programm, wo jeder lachen kann", kündigte Frauenbundvorsitzende Stefanie Hetz an, als sie durch den Saal die Bühne betrat. Das einstündige Programm war gespickt mit kunterbunten Auftritten. Da erzählte anfangs Stadtstreicherin Regina Schmid aus ihrem bewegten Leben.

Dem folgte laut Hetz ein verwirrendes „schwarz-weißes Spektakel“ der sechs Damen beim etwas anderen Tanz, bevor dann Erika Neid und Sigrid Girisch durchs Fensterl zum Stadtplatz über Neustadt plauderten. Hierbei bekam jeder ein wenig sein Fett weg: Der Autofahrer, der zwei Parkplätze belegt, die Susi mit ihrem neuen Freund, die Zensi, die mit ihren High-Heels im Pflaster stecken bleibt oder aber der Bürgermeister, der mit roten Socken das Rathaus verlässt.

"Fliegerlied" zum Abschluss

„Pfiadi Gott Elisabeth“ – beim Schlager der Spider Murphy Gang präsentierten sich draufgängerische Junggesellinnen, bevor Marianne Lebegern bei der besonderen Modenschau mit ihrem Team die Neuheiten aus Paris vorführte. Fehlen durfte auch nicht „Jerusalema“, der Covid-Tanz, den die Frauen auf der Bühne tanzten. Mit dem Fliegerlied, getanzt von der DJK-Mädchengymnastik, mit den Trainerinnen Anna Bitterer und Johanna Kippes, hatten die Frauenbundauftritte begonnen. Dieses riss zum Abschluss dann noch einmal alle Besucher und Akteure mit, viele erhoben sich von den Plätzen und etliche Hände gingen nach oben. Bei der Musik des Duos „Nix is fix“ klang der Nachmittag noch für viele mit einem Tanz aus.

Beim Seniorenfasching mitgewirkt hatten vom Frauenbund: Regina Schmid, Waltraud Näger, Renate Ruisz, Petra Axmann, Sabine Beer, Angelika Neulinger, Barbara Winkler, Erika Neid, Sigrid Gierisch, Maria Färber, Renate Weiß, Annerose Stempfle, Maria Neumann, Michaela Götz, Sabine Baumer, Theresa Uhl, Maria Schmid. Außerdem: PfarrerJosef Häring, Moderation Stefanie Hetz, Idee, Programmvorbereitung und Gesamtorganisation Seniorenbeauftragte Gabi Fröhlich.

 
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