Neustadt an der Waldnaab
15.06.2018 - 15:18 Uhr

Ansiedlung Nummer zehn

Das Gewerbegebiet "Im Wiesengrund" ist fast voll belegt. Jüngste Ansiedlung - die Nummer zehn - ist ein solides, bodenständiges Unternehmen aus der Region.

Die Firmentafel steht schon. Im Gewerbegebiet "Im Wiesengrund", zwischen Stahl- und Metallbau Fütter und  Fotobuch, errichten  Heinz und Christoph Meier ihren neuen Betrieb. Gabi Schönberger
Die Firmentafel steht schon. Im Gewerbegebiet "Im Wiesengrund", zwischen Stahl- und Metallbau Fütter und Fotobuch, errichten Heinz und Christoph Meier ihren neuen Betrieb.

(ms) Die Meier Bauelemente GmbH & Co. KG aus Flossenbürg und Weiden hat "Im Wiesengrund", oberhalb von Fotobuch, ein 4362 Quadratmeter großes Areal erworben und möchte jetzt vor allem auch wegen des Autobahnanschlusses den Firmenhauptsitz in die Kreisstadt verlegen. "In Flossenbürg platzt der Betrieb aus allen Nähten", sagt Geschäftsführer Christoph Meier. Daher habe man sich entschlossen, alles in Neustadt zu konzentrieren.

Die weit über eine halbe Million Euro teure Investition soll kürzere Wege, optimale Arbeitsabläufe, bessere Kontrolle und größere Attraktivität bringen. Die im Großraum Weiden fest etablierte, 1997 von Vater Heinz Meier gegründete Firma hat sich dem Vertrieb und der dazugehörigen Montage einzelner Bauelemente wie Fenster, Türen und Sonnenschutzanlagen wie Rollos, Raffstoren und Markisen verschrieben. Für die klassischen Stadtbummler sollen die Ausstellungsräume in der Hochstraße in Weiden erhalten bleiben.

Den geplanten Neubau beschreibt Meier als sehr modernen und geradlinigen Baukörper, der aus einzelnen kubischen Baukörpern besteht. Für den Bereich Ausstellung/Büro (600 Quadratmeter) ist ein zweigeschossiges Gebäude in "expressionistischer, edler Form" vorgesehen, mit viel Glas und "punktuellen Highlights" in der Fassadengestaltung. Eine weitere 300 Quadratmeter umfassende Ausstellungsfläche kommt im Freien dazu. Eher in den Hintergrund soll die 200 Quadratmeter große Werkstatt gerückt werden. Auch die 400 Quadratmeter große Lagerfläche soll sich dezent an das Hauptgebäude anschließen.

"Im Mittelpunkt steht der Kunde", beschreibt der 31-Jährige die Firmenphilosophie. Er legt viel Wert auf die Kernkompetenz Service. "Wir nehmen uns viel Zeit, um auf die Wünsche der Interessenten eingehen zu können." Die Produkte - hochqualitative deutsche Markenware - seien sehr individuell. Eine Haustüre könne jederzeit auch nach einer Kundenzeichnung gefertigt werden. Inzwischen stünden 35 000 Farben zur Auswahl.

Meier will sobald wie möglich die Baumaschinen anrollen lassen. Fertigstellung soll auf jeden Fall 2019 sein. Im Zuge der Maßnahme soll der Betrieb auch personell "gesund wachsen" - von 10 auf 15 Mitarbeiter. Meier denkt an zwei weitere Verkäufer, zwei zusätzliche Monteure sowie eine Bürokraft. Bürgermeister Rupert Troppmann freut sich über die weitere Betriebsansiedlung. Das Unternehmen Meier passe gut in das Gewerbegebiet. Das knapp 50 000 Quadratmeter große Gelände sei damit fast voll belegt. Eine Reservierung liege noch vor.

 
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