Aus diesem Grund wurde nun auf Initiative von Armin Aichinger, Elternbeiratsvorsitzender Gymnasium, ein Arbeitskreis der Elternbeiräte gegründet. Zur ersten Sitzung des neugegründeten "Arbeitskreises Elternbeiräte der Neustädter Schulen" (AK EB NEW) hatte Aichinger ins Cafe Kaprise eingeladen. Daran nahmen Jasmin Troidl (BFZ), Gabriela Paetzolt (GS), Hans Heydorn, Jörg Gerolstein (beide RS) sowie Daniela Pöllath (GY) teil.
Bei der ersten Zusammenkunft wurden Themen besprochen, die alle angehen. Alle Teilnehmer waren sich in Bezug auf die Verkehrssituation einig, dass ein akuter Parkplatzmangel – sogar Lehrerparkplätze stehen nicht in ausreichender Anzahl zu Verfügung – herrscht. Doch auch andere Punkte sind ein Problem: Das Überqueren der Straße sei zum Teil lebensgefährlich. Busse und Autos kämen zum Teil nicht aneinander vorbei. Die Taktung der Busse sei zum Teil nicht nachvollziehbar (am Morgen zu spät; mittags sehr knapp nach Unterrichtsende). Ebenso seien viele Busse überfüllt und bergen Unfallgefahren. Auch an der Bushaltestelle zwischen BFZ und Gymnasium würden Schüler um die besten Plätze zum Einsteigen beziehungsweise um das Mitfahren mit den erstmöglichen Bussen kämpfen. Weiterhin seien die Kinder auf der Straßenseite ohne Gehweg zum Bahnhaltepunkt unterwegs.
Mögliche Maßnahmen wären hierfür eine Querungshilfe an den Bushaltestellen, ein zentraler Busbahnhof, eine bessere Einbeziehung des „Nachtmann“-Parkplatzes als Parkmöglichkeit für Schüler, Lehrer und Eltern sowie eine Bedarfsermittlung der notwendigen Lehrer- und Schülerparkplätze, um dies mit den bestehenden Parkplätzen abzugleichen.
Nach dem Modell der Realschule sollte der Elternbeirat jeder Schule mit einer an der Schule hinterlegten E-Mail-Adresse erreichbar sein. Dies würde auch gewisse Hemmschwellen von Eltern überwinden.
Mögliche Maßnahmen wären die Nachfrage an der jeweiligen Schule nach Einrichtung einer derartigen Mailadresse.
Aufgrund der Vielzahl von Schulen kommt es gerade vor den Ferien immer wieder zu Terminüberschneidungen. Mögliche Maßnahmen wären die Erstellung eines gemeinsamen Schulveranstaltungskalenders, der auf allen Schulhomepages hinterlegt ist.
Jede Schule hat besondere Arbeitsgemeinschaften oder Gruppen mit besonderen Schwerpunkten. Mit gegenseitigen Theater- oder Konzertbesuchen, Vorstellen von Berufsbildern des BFZ für interessierte Schüler von MS, RS, GY und FZ, Zusammenarbeit bei Trainingstagen im Bereich Langlauf oder Alpin sowie Einladungen für Schulfeste an die jeweiligen anderen Schulen, könnte Verständnis für den anderen geschaffen werden.
Ein weiteres Thema war die Schulwegsicherheit. Hier wird immer wieder beobachtet, dass sich Schüler nicht an die Regeln beim Überqueren der Straßen beziehungsweise Autofahrer nicht an das Anhalten an Zebrastreifen halten. Mögliche Maßnahmen wären hier ein verstärktes Training der betroffenen Schüler und Verkehrsüberwachung.
Andiskutiert wurde auch die teilweise schlechte oder fehlende WLAN-Verbindung in den Schulgebäuden. Diese Missstände sollten an die Sachaufwandsträger weitergegeben werden.
Ergebnis der ersten Zusammenkunft war, dass diese Treffen jeweils im November und April eines Schuljahres wiederholt werden sollen. Zudem soll erreicht werden, dass auch noch andere Schulen dafür gewonnen werden. Ferner sollen die relevanten Punkte in den Elternbeiräten besprochen und eventuell an die jeweiligen Schulleitungen weitergegeben werden.













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