07.04.2019 - 12:20 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Mit Armin Aichinger in die Zukunft

Ein voller Saal im "Weißen Rößl" und 100 Prozent Zustimmung für den Bürgermeisterkandidaten Armin Aichinger - das kennzeichnete die Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbands zu den Kommunalwahlen am 15. März 2020.

CSU-Bürgermeisterkandidat Armin Aichinger (Vierter von links) mit Ehefrau Kerstin und Söhnen Tim und Jan (rechts daneben) im Kreise der Mandatsträger und Ehrengäste (von links) Wahlleiter Hans Schreyegg, Ortsverbandsvorsitzender Thomas Spörl, Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher sowie (von rechts) Bürgermeister Rupert Troppmann, FU-Kreisvorsitzende Tanja Schiffmann, MdL und CSU-Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger, Landrat Andreas Meier und stellvertretender JU-Kreisvorsitzender Sebastian Kitta.
von FSBProfil

Bis zur Wahl der Stadtratskandidaten hatten sich 94 Personen, davon 55 stimmberechtigte Mitglieder, in die Anwesenheitsliste eingetragen - absoluter Rekord für eine derartige Veranstaltung, wie Ortsvorsitzender Thomas Spörl vermerkte. Er begrüßte Ehrengäste und Mandatsträger aus allen politischen Ebenen, darunter Stephan Oetzinger, MdL und CSU-Kreisvorsitzender, den Bezirkstagsvizepräsidenten Lothar Höher, Landrat Andreas Meier, Tanja Schiffmann, Kreisvorsitzende der FU, Sebastian Kitta, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender, und Bürgermeister Rupert Troppmann.

Die CSU stehe wie keine andere Partei für das Lebensgefühl der Bewohner in der "kleinsten und schönsten Kreisstadt Bayerns" (eine Aussage von Bürgermeister Troppmann). Wer mit offenen Augen durch die Stadt gehe, sehe, was sich die letzten elf Jahre verbessert hat - ein Verdienst des Bürgermeisters mit seinen Stadträten und den Politikern der Region. Daher müsse auch in Zukunft die CSU das Maß aller Dinge sein und den Bürgermeister sowie die Mehrheit im Stadtrat stellen.

Oetzinger betonte in seinem Grußwort, dass nach Troppmann, der nicht nur verwaltete, sondern auch anpackte, gestaltete und seine Nachfolge regelte, mit Armin Aichinger ein ausgezeichneter Kandidat zur Wahl stehe: jemand, der Bürgermeister könne, der von seinem Beruf her wisse, wie man mit Ämtern und Menschen umgeht und das notwendige Gespür dafür habe. Troppmann selbst hob hervor, Aichinger sei Gewähr dafür, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen und neue Ideen einzubringen.

Anschließend wurde Hans Schreyegg zum Leiter des Wahlausschussesbestimmt, der den komplizierten, streng formalen Wahlmarathon souverän über die Bühne brachte. In geheimer Abstimmung entfielen auf Aichinger als Bürgermeisterkandidat alle 53 abgegebenen Stimmen. Nach den Gratulationen dankte der 44-Jährige für das überwältigende Ergebnis, stellte sich ausführlich vor und setzte in seinem Impulsreferat erste Schwerpunkte: Neustadt/WN als lebens- und liebenswerte Heimatstadt und als Schulstadt fördern, durch Digitalisierung und Breitband-Ausbau fit für die Zukunft machen, Siedlungs- und Gewerbeflächen ausweisen, das Stadtentwicklungskonzept weiter gestalten, mit dem Trio "Zoigl - Glas - Natur" zu einem Tourismusmagneten werden, Verbesserungsmöglichkeiten für die Jugend (Bade- und Skibus, Familienreferent) und die Senioren (Barrierefreiheit, "Seniorenshuttle") schaffen. Die CSU wolle - wie es auf dem Banner zu lesen war, das hinter ihm entrollt wurde - Neustadt leben, zusammen aus der Tradition die Zukunft gestalten. Aichinger schloss mit den Worten: "Wer A wie Aichinger sagt, muss auch B wie Bürgermeister sagen" und erntete für seine engagierte Rede standing ovation.

Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung stellte Troppmann in Kurzporträts die 20 Bewerberinnen und Bewerber sowie die zwei Ersatzbewerber für den Stadtrat mit ihren persönlichen Daten, ihren Ehrenämtern, ihren Anregungen für die Kommunalpolitik und ihren Zielen für die Stadtratsarbeit vor. Das Durchschnittsalter aller Kandidaten beträgt 46,7 Jahre. Unter ihnen sind vier Frauen, wobei die CSU als einzige Fraktion schon immer auch Stadträtinnen hatte.

Mit 98,2 Prozent wurde in geheimer Wahl der vorgegebenen Liste und Reihenfolge zugestimmt. Somit sind gewählt:

Platz 1 Armin Aichinger, 44, Rektor, Platz 2 Thomas Spörl, 50, Zollbeam- ter, Platz 3 Marianne Lebegern, 64, Verwaltungsangestellte im Ruhestand, Platz 4 Uli Kißler, 25, Mediengestalter, Platz 5 Josef Arnold, 59, Bäckermeister, Platz 6 Max Peter, 62, Bankkaufmann, Platz 7 Thomas Hauer, 50, Diplom-Sozialpädagoge, Platz 8 Michael Lang, 49, Diplom-Kaufmann, Platz 9 Tanja Kippes, 45, Lehrerin, Platz 10 Simone Orlowski, 45, Dozentin an der OTH, Platz 11 Tobias Knauer, 38, Wirtschaftsingenieur, Platz 12 Birgit Trottmann, 56, medizinische Fachangestellte, Platz 13 Manuel Färber, 35, Berufssoldat, Platz 14 Johannes Zintl, 49, Rechts-anwalt, Platz 15 Yul Regler, 49, Informatiker (FH), Platz 16 Anton Kißler, 35, Metallbauer, Platz 17 Walter Rustler, 53, Maschinenbauingenieur, Platz 18 Sandro Schäffler, 44, Bundespolizist, Platz 19 Patrick Zeitler, 26, Kachel- ofen- und Luftheizungsbauer, Platz 20 Oliver Völkl, 52, Lehrer im Marketingbereich. Ersatzbewerber: Platz 1 Manfred Gall, 51, Polizeibeamter, Platz 2 Jürgen Treschler, 36, Metallbauer.

Bürgermeisterkandidat Armin Aichinger inmitten der Kandidaten für die Stadtratswahl.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.