Neustadt an der Waldnaab
27.05.2019 - 14:16 Uhr

Barfuß die Welt ertasten

Die Kreisstadt ist stolzer Besitzer eines Barfußpfades. Am Kinderspielplatz am Mühlbergweg kann ab sofort jeder kostenlos testen, was mit nackten Fußsohlen alles spürbar ist. Am Wochenende kamen zahlreiche Besucher zur Eröffnung.

von KRB
Weg Bild: krb
Weg

Die bundesweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) machte es möglich: Seit Sonntag gibt es beim städtischen Kinderspielplatz am Mühlbergweg einen Barfußpfad. Die Neustädter Kolpingfamilie mit Vorsitzendem Manuel Färber hatte sich an dieser Aktion beteiligt, Maria Gleißner von der Pfarreiengemeinschaft setzte sie in die Tat um. Zu dem Ortstermin am Sonntagnachmittag erschienen zahlreiche Gäste. Manuel Färber, neuer Vorsitzender der Neustädter Kolpingfamilie, begrüßte unter anderem Bürgermeister Rupert Troppmann, Stadtpfarrer Josef Häring, den Jugendpfarrer der Diözese Christian Kalis sowie Kaplan Pater Rafau. Besonderen Dank richtete Färber an Gleißner und freute sich: "Teilweise waren über 20 Kolpingsmitglieder am Arbeiten. Das Ergebnis können wir heute bewundern."

Bürgermeister Troppmann betonte: "Es gibt Termine, an denen man gerne teilnimmt, so wie heute. Da wird nicht nach der Stadt oder dem Staat gerufen. Da wird angepackt, und selbstverständlich hilft die Stadt, wo es notwendig ist." Mit einer Spende dankte er allen für die Arbeit. Jugendreferentin Martina Troidl vom Koordinierungskreis der Katholischen Jugendstelle Weiden lobte die unproblematische Zusammenarbeit. Jugendpfarrer Christian Kalis informierte, dass 150 Gruppen aus der Diözese für eine Teilnahme gemeldet waren. "Junge Menschen packen an. Ihr habt etwas Großartiges geleistet", sagte sie. Stadtpfarrer Josef Häring und Kaplan Pater Rafau segneten den Barfußpfad und bezogen dabei Fahrräder und Kinderfahrzeuge in den Segen mit ein. Kaplan Rafau brachte gebastelte Schutzengel für die Fahrzeuge mit.

Ein großes Dankeschön gab es zum Abschluss an alle, die diese Aktion unterstützt haben, materiell oder durch Spenden. Die Ehrengäste durchschnitten das rote Trennband feierlich und schritten als Erste über die zehn Felder mit verschiedenen Steinarten, Sand, Rindenmulch, Zapfen oder Moos. Die Mitglieder der Kolpingfamilie hatten zudem eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mitgebracht, was die zahlreichen Gäste gerne annahmen.

 
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