05.08.2021 - 11:11 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Bilanz der Neustädter Feuerwehr mit 18 Monaten Verspätung

Kommandant Michael Spranger, Wolfgang Huber, der scheidende Vorsitzende Helmut Staratschek, sein scheidender Stellvertreter Erwin Zapf und Zweiter Kommandant Marco Harrer.
von Jürgen MaschingProfil

Mit über 18 Monaten coronabedingter Verspätung fand in der Stadthalle die Jahreshauptversammlung der Neustädter Feuerwehr statt. Der scheidende Vorsitzende Helmut Staratschek ging auf das Jubiläumsjahr 2019 besonders ein. Sein Dank galt den vielen Helfern, ohne die das Fest nicht zu stemmen gewesen wäre. Das Jubiläum bescherte der Feuerwehr gute Einnahmen und damit Neuanschaffungen. „Wir konnten aus dem Erlös verschiedene Gerätschaften im Wert von 7000 Euro vom Feuerwehrverein an die aktive Wehr übergeben.“

Nach dem Fest 2019 sollte das Jahr 2020 etwas ruhiger werden. „Aber das es so ruhig werden sollte, hatte niemand für möglich gehalten“, sagte Staratschek. Durch Corona stand im Verein fast alles still.

„Und nun, nach 18 Jahren im Amt des Vorsitzenden werde ich mich bei den Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung stellen“, so Staratschek am Ende seiner Ausführungen. „Es war mir immer eine Ehre, den Feuerwehrverein zu führen und nach außen vertreten zu dürfen.“ Nun sei es Zeit, das Amt in jüngere Hände zu legen. Auch der Zweite Vorsitzende Erwin Zapf stellte sich nicht zur Wiederwahl.

Kommandant Michael Spranger informierte über die beiden vergangenen Jahre der aktiven Wehr. 2019 zählte sie 45 aktive Mitglieder, 2020 sind es bereits 58. Für 2019 listete Spranger 157 Einsätze auf, im Pandemiejahr 2020 waren es 174. Die Aktiven wurden 2019 zu 32 Brandeinsätzen (8 Großbrände) gerufen, 2020 zu 45 Brandeinsätzen. 102 Technische Hilfeleistungen standen 2019 an, 2020 waren es 104. Zusammengezählt leisteten 1577 Feuerwehrdienstleistende bei den Einsätzen 2300 Stunden. Im Jahr 2020 waren es 1434 Feuerwehrdienstleistende mit 3100 Arbeitsstunden.

Bürgermeister Sebastian Dippold dankte den beiden scheidenden Vorsitzenden mit den Worten: „Helmut, Erwin, Ihr habt uns durch eure Arbeit immer wieder als Einheit, als Verein, als Feuerwehr zusammengebracht, zusammengeführt und zusammengehalten."

 

 

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