Insgesamt lebten zwischen dem 30. März und 5. April 140 nachweislich mit dem Coronavirus Infizierte im Landkreis Neustadt, 23 mehr als in den zuvor ausgewerteten sieben Tagen vom 25. bis 31. März. Wie immer überschneiden sich die Sieben-Tage-Auswertungen des Landratsamts Neustadt/WN um zwei Tage und sind daher nicht ganz trennscharf. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis liegt mit Stand Dienstag bei 1,48 (zuvor ausgewertete sieben Tage: 1,24).
Die wichtigsten Kennzahlen:
- Waldthurn hat mit einem Wert von 6,4 mit Abstand die höchste Sieben-Tage-Inzidenz pro 1000 Einwohner. Bei 12 Bewohnern wurden Infektionen bestätigt, neun mehr als in der vorherigen Statistik. Einen so starken Zuwachs gab es in keinem anderen Ort.
- Die zweithöchste Inzidenz weist Schwarzenbach auf (4,3), gefolgt von Speinshart (3,6), Georgenberg (3,0) und Grafenwöhr (2,5).
- In 19 der 38 Orte sind neue Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden und die Zahlen somit im Vergleich zur Vorwoche gestiegen.
- Im Vergleich gesunken sind die Infektionszahlen in 8 Orten, am stärksten in Mantel (-5), Neustadt/WN (-4) und Pleystein (-3).
- In 11 Orten haben sich die Zahlen nicht verändert.
- Keine bestätigten Neuinfektionen gab es nur in 5 Orten: Kirchendemenreuth, Mantel, Schlammersdorf, Störnstein und Theisseil. In der vorherigen Analyse schrieben noch doppelt so viele, nämlich 10 Orte, eine Nullnummer.
- Laut Landratsamtssprecherin Claudia Prößl beträgt die Rate der als besonders ansteckenden Coronavirus-Mutationen im aktuell ausgewerteten Zeitraum 57 Prozent.





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