25.11.2019 - 10:06 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

CSU Neustadt ehrt langjährige Mitglieder

Bei einem sehr gut besuchten Ehrenabend bescheinigten Landrat Andreas Meier und Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht der Neustädter CSU "bemerkenswerte Arbeit". Ortsvorsitzender Thomas Spörl zeichnete elf Mitglieder aus.

Die CSU ist stolz auf ihre altgedienten Mitstreiter und zeichnet sie mit Urkunden aus.
von KRBProfil

Positiv kam auch das Wahlprogramm von Bürgermeisterkandidat Armin Aichinger bei den Mitgliedern an. Zehn Jahre gehört Max Peter der Partei an. Auf 20 Jahre kommen Johann Eger und Wolfgang Erdmann, auf 30 Jahre Heinrich Maier. Schon 35 Jahre hält Georg Steinhilber der CSU die Treue. Seit 40 Jahren ist Susanne Trottmann dabei, Lilo Fischer und Ewald Witt schaffen stolze 50 Jahre. Seit 1964, also 55 Jahre, sind Winfried Kraus, Max Wagner und Gerd Näger bei der CSU. Alle zusammen ergeben 420 Jahre im Dienst der Partei

Landrat Andreas Meier imponierte das geschlossene Bild der CSU. „Man möchte sich einbringen, es ist Dynamik vorhanden. Hier möchte ich mich bei all denen bedanken, die sich um ein kommunales Ehrenamt bewerben.“ Sehr kritisch äußerte er sich zu Angriffen auf Helfer von Feuerwehr und Rotem Kreuz. Meier lobte die seriöse und verantwortungsvolle Arbeit seiner Vorgänger, deren Auswirkungen sich auch heute noch bemerkbar machten. In Bezug auf die Kliniken AG vermisst er Entscheidungen, die jetzt erst nach der Wahl 2020 getroffen werden müssen. "Beim Mobilfunk im Landkreis wird Ende des Jahres bekannt sein, wo noch schwarze Löcher sind, dann muss gehandelt werden.“ Zugleich betonte Meier, dass bei jeder Entscheidung nachgefragt werden müsse, wie nachhaltig und klimafreundlich sie sei.

Für Albert Rupprecht leben unsere Kinder "im besten Deutschland, was wir je hatten". „Doch leider wird dies von verschiedensten Medien ständig schlecht geredet. Denken wir doch zurück, wie wir aufgewachsen sind. Solche Wohnbedingungen würde heute keiner mehr akzeptieren.“ Die Neustädter Kommunalpolitiker lobte er hingegen: „Ihr habt in den letzten zwölf Jahren tolle Arbeit geleistet.“

Bürgermeisterkandidat Armin Aichinger. präsentierte sein Wahlprogramm vor, das in die Begriffe "vertraut“, „innovativ“ und „gemeinsam“ gegliedert ist. Zunächst aber dankte er unter Beifall dem scheidenden Bürgermeister Troppmann und der Fraktion: „Ihr habt super Arbeit geleistet. Hier ist eine solide Weiterarbeit möglich. Die CSU hat Neustadt gelebt.“

Aichinger möchte das „Schmuckkästchen Neustadt“ zu einem Magneten für das Umland machen. Hier sprach er vom "Dreiklang Zoigl, Glas, Natur". „Und wenn einmal die Freyung umgestaltet ist, warum sollte hier kein kleiner, feiner Wochenmarkt möglich sein?“

Ökologisches Bauen möchte er bei einem möglichen Baugebiet am Breiten Weg realisieren: „Wir könnten hier mit einer gemeinsamen Energieversorgung Akzente für die Region setzen.“ Ein weiteres wichtiges Thema ist für ihn eine Tagespflegeeinrichtung bei der „Bauer Villa“, gleich neben dem Seniorenheim. Dazu will er ein tragfähiges Seniorenkonzept entwickeln, das älteren Mitbürgern ermöglicht, altersgerecht in Neustadt leben zu können.

Er möchte außerdem mit den umliegenden Gemeinden Lösungsansätze für gemeinsame Themen angehen, wie zum Beispiel Sanierung der Bleikristallbrachen oder die Energieversorgung.

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