23.01.2020 - 12:53 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Ehrenamtspreis für Renate Fukerider und Josef Eschenbecher

Das Ehrenzeichen für Verdienste von ihm Ehrenamt tätigen Frauen und Männern des Ministerpräsidenten Markus Söder ging an zwei engagierte Bürger, die für ihre Sportvereine leben: Renate Fukerider und Josef Eschenbecher.

Renate Fukerider (mit Urkunde vorne, rechts) und Josef Eschenbecher ( vorne, links) werden mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Landrat Andreas Meier (Fünfter von links) verleiht den Ehrenamtspreis in der Kapelle des Landratsamts.
von KRBProfil

"Sie haben sich ehrenamtlich im Bereich des Sports mehr als viele andere eingebracht und sich die Auszeichnung verdient", stellte Landrat Andreas Meier bei der Verleihung fest und betonte: „Sie sind ein Paradebeispiel für unsere Gesellschaft. Denn ohne Sie würde vieles nicht funktionieren.“

Die Kapelle des Lobkowitzschlosses war der würdige Rahmen für die Laudationes für die beiden engagierten Bürger. Die Neustädterin Fukerider ist seit 1968 aktives Mitglied der DJK St. Martin. Von 1993 bis 2006 leitete sie die Jazzgymnastik sowie zwei Jahre das Mädchenturnen. Zudem ist sie seit 1992 Chefin weiterer Turngruppen. 1993 wurde sie zunächst stellvertretende Abteilungsleiterin, seit 1995 ist sie die Chefin der Turnsparte. Ebenfalls seit 1995 hat sie das Amt der Frauenwartin der DJK inne und ist Leiterin der Step-Aerobic-Gruppe. Ganz nebenbei erwähnte Meier, dass Fukerider seit 25 Jahren auch der Gruppe „Carpe Diem“ angehört, die Gottesdienste gestaltet. Auch Blumenteppiche an Fronleichnam tragen seit 20 Jahren ihre Handschrift.

"Der Sportverein Pfrentsch ist eigentlich der Josef-Eschenbecher-Verein, so eng ist der Jubilar mit diesem Verein verbunden", scherzte Meier. 1976 war der Waidhauser Gründungsmitglied, von 1981 bis 1986 Trainer der Jugendmannschaft und zugleich gleichzeitig teilweise Trainer der ersten Mannschaft. Von 1985 bis 1987 war Eschenbecher zweiter Vorsitzender, seit 1991 leitet er die Geschicke des Sportvereins Pfrentsch. Landrat Meier führte immer wieder aus, dass sich Eschenbecher nicht zu schade sei, für seine Sportler zu grillen und bei Arbeitseinsätzen mit anzupacken.

„Ihnen beiden sage ich ein herzliches Vergelt's Gott für all das, was Sie für die Allgemeinheit geleistet haben.“ Landrat Meier überreichte neben dem Ehrenzeichen – einer Anstecknadel – auch Geschenke des Landkreises sowie Blumen. Zu Ehren der beiden Ausgezeichneten waren auch die Bürgermeister ihrer Heimatgemeinden, Margit Kirzinger aus Waidhaus und Rupert Troppmann aus Neustadt, in die Schlosskapelle gekommen sowie die Gattin von Eschenbecher, Fukeriders jahrelange Weggefährtin Brigitte Steger sowie der Vorsitzender der DJK Neustadt, Wolfgang Schwarz. Er hatte Fukerider für den Ehrenpreis vorgeschlagen.

Kirzinger, die Eschenbacher für den Preis vorgeschlagen hatte, sprach auch im Namen ihres Kollegen Troppmann Glückwünsche an die beiden Geehrten aus. Sie betonte, dass eine Gemeinde nicht nur aus Steinen und Mörtel bestehe, sondern aus dem Miteinander der Menschen. „Die Menschen, nicht die Häuser sind das Fundament einer Stadt.“

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