Der Ärger um die Bauverzögerung scheint beim BRK verraucht. Die neue Rettungswache ist fertig, die Container sind verschwunden. Schon seit 1. August läuft offiziell der Betrieb, wie Edeltraud Sperber, stellvertretende Kreisgeschäftsführerin des BRK-Kreisverbands Weiden-Neustadt bestätigt.
Am Mittwoch, 3. Oktober, wird daher gefeiert. Die Einweihung des 1,3 Millionen Euro teuren Projekts, das neben der Rettungswache mit den hauptamtlichen Mitarbeitern auch die Neustädter BRK-Bereitschaft und die Wasserwacht mit den ehrenamtlichen Kräften beherbergt, beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach erbitten die Stadtpfarrer Josef Häring und Ulrich Gruber den Segen Gottes für den Neubau und die Menschen, die darin arbeiten. Die Ehrengäste, darunter der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, Theo Zellner, dürfen sich dann bei einem Rundgang ein Bild von der Wache machen.
Eingeweiht wird nach Angaben Sperbers nur die Rettungswache. BRK-Bereitschaft und Wasserwacht Neustadt präsentieren der Bevölkerung ihre Räume erst im Frühjahr 2019 bei einem Tag der offenen Tür mit Gartenfest. Aber auch sie beginnen langsam mit dem Umzug vom Felixberg an die Störnsteiner Spange. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) hat das Vorhaben auf den Weg gebracht. Bauherr ist der BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt. Weil die Rettungsfahrzeuge die vorgeschriebene Anfahrtszeit von zehn, maximal zwölf Minuten von ihrem Domizil beim ehemaligen Krankenhaus auf dem Felix für den Raum Flossenbürg nicht einhalten konnten, musste eine Lösung her. Zunächst sollte die neue Wache im Gewerbegebiet "Im Wiesengrund" beim Mühlbergtunnel gebaut werden. Rettungsfahrzeuge fuhren die Strecke x-mal ab, aber auch hier klappte es mit der Anfahrtszeit nicht. Schließlich half die Stadt Neustadt mit dem Grundstück an der Flosser Straße, unmittelbar an der Störnsteiner Spange.













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