12.02.2019 - 08:09 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Euregio Egrensis informiert über Fördermittel

Grenzüberschreitende Projekte werden gefördert. In einem Seminar der Euregio Egrensis in der Neustädter Stadthalle erfahren die 40 Teilnehmer, was sie beachten müssen.

Die Euregio Egrensis informiert in der Stadthalle Neustadt über Fördermöglichkeiten für grenzüberschreitetende Projekte. Von links: Stellvertretender Geschäftsführer Alexander Dietz, Geschäftsführer Harald Ehm und stellvertretender Landrat Albert Nickl.
von Michaela Lowak Kontakt Profil

Stellvertrender Landrat Albert Nickl eröffnete die Infoveranstaltung mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für Europa. "Es geht um unsere gemeinsame Zukunft", sagte er. "Europa ist zusammengerückt, und wir sind zur Mitte geworden." Deshalb sei es wichtig, Barriere abzubauen - Barrieren in den Köpfen der Menschen und auch sprachliche Hürden. In den vergangenen Jahren habe sich einiges bewegt. "Doch wir wollen den guten Weg des Miteinanders fortsetzen." Gerade Kleinprojekte seien wichtig, das zeige sich in den Kooperationen von Schulen.

Auch Harald Ehm ist überzeugt: "Das Zusammenwachsen von Europa findet in den Grenzregionen statt." Bevor die Teilnehmer mehr über die Möglichkeiten erfuhren, an Geld für ihre Vorhaben zu kommen, stellte der Geschäftsfüher der Euregio Egrensis kurz die Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft vor. "Es unser aller Aufgabe, dazu beizutragen, dass wir in Europa weiterhin in Frieden, Freiheit und Demonkratie leben können." Seit 25 Jahren bemühe sich die Euregio um grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Stellvertretender Geschäftsführer erklärt, das Förderprogramm und den Weg dorthin. Seine Zuhörer waren Vertreter von Kommunen, Schulen und Kindergärten aus der Oberpfalz und Oberfranken. Auch der Neustädter Bürgeremeister Ruppert Troppmann saß im Publikum. Bis 2023 stehen für die Interreg-A-Förderung 103,4 Millionen Euro zur Verfügung. Um Geld zu bekommen, müsse das Projekt eine grenzüberschreitende Wirkung haben.

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