Neustadt an der Waldnaab
05.01.2026 - 14:50 Uhr

Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Nord blickt auf Holzmarkt und EU-Regeln

Die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Nord blickt auf das Jahr 2025 zurück und informiert über neue EU-Verordnungen. Auch Herausforderungen und Erfolge auf dem Holzmarkt werden thematisiert.

Die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Nord hatten im vergangenen Jahr mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Erster Vorstand Mathias Sperber blickte bei der Ortsversammlung der Gemeinschaft in Ilsenbach sowie bei weiteren Ortsversammlungen auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Er dankte den Waldbesitzern für die gute Zusammenarbeit und die kontinuierliche Bereitstellung von Holz, teilt die FBG mit. Sperber begrüßte neben zahlreichen Mitgliedern, Vorstandsmitglieder und Ehrengäste.

Rückblick auf das Holzjahr 2025

Geschäftsführer Bastian Träger und Alois Röckl gaben einen umfassenden Überblick über die Holzmarktsituation im Jahr 2025. Der Winter 2024/2025 sei ungewöhnlich mild verlaufen – ohne nennenswerten Frost, Schneebruch oder Windwurf. Die Holzpreise hätten zu Jahresbeginn leicht zugenommen, doch die Abfuhr habe sich stellenweise verzögert. Das Frühjahr sei von Trockenheit geprägt gewesen, was zu Ausfällen bei Pflanzungen geführt habe. Positiv sei das Ausbleiben von Borkenkäferschäden gewesen. Der Sommer sei kühl und niederschlagsreich gewesen, der Holzeinschlag sei zurückgegangen. Im Herbst und Winter seien die Holzpreise wieder deutlich gestiegen, während zu wenig Rundholz auf dem Markt verfügbar gewesen sei.

Aktuelle Marktsituation

Aktuell sei die Rundholzversorgung angespannt. Während die Rundholzpreise hoch sind, bleibt die Nachfrage nach Schnittholz verhalten. Dennoch könne Holz gut vermarktet werden, insbesondere im Zusammenhang mit Waldumbau und Pflegemaßnahmen. Fichte und Kiefer sind stark nachgefragt. Geschäftsführer Bastian Träger betonte die Wichtigkeit einer frühzeitigen Rücksprache mit der FBG vor Hiebsbeginn.

Neue rechtliche Rahmenbedingungen

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags lag auf der EU-Verordnung über entwaldungsfreie Produkte (EUDR) sowie der EU-Wiederherstellungsverordnung. Die Teilnehmenden wurden über den aktuellen Stand und die voraussichtlichen Auswirkungen auf Waldbesitzer informiert. Für die meisten privaten Waldbesitzer gelten verlängerte Übergangsfristen, dennoch wurde empfohlen, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen.

Hinweise für die Praxis

Abschließend gab die Geschäftsführung der FBG praktische Hinweise zur Holzbereitstellung. Dazu zählen Mindestmengen, saubere Sortierung und die Vorbereitung von Rückegassen, Lagerplätzen und Zufahrten. Mit einem Dank an alle Anwesenden für ihr Interesse und ihre Mitarbeit endeten die Ortsversammlungen der FBG Neustadt-Nord.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

 
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