Den 800. Todestag ihres Ordensvaters feierten am Wochenende die Franziskaner-Minoriten im Kloster St. Felix gebührend. Der gute Besuch in der Wallfahrtskirche zeigte, dass der Heilige aus Assisi noch heute die Menschen anrührt.
Nach dem Vorabendgottesdienst am Samstag erinnerte Pater Stanislaus Strojecki in einer kurzen Transitusfeier an die Sterbestunde des Gründers des Ordens der Minderbrüder und den Wegbereiter der Klarissen, der sich zeitlebens für die Bewahrung der Schöpfung, für Frieden und soziale Gerechtigkeit eingesetzt hat. Durch das Verlesen der Biografie des Heiligen wurden die Gläubigen noch vertrauter mit dessen bewegendem Leben.
Am Sonntag folgte ein feierliches Hochamt, das die Band „Carpe Diem“ mit modernen Liedern eindrucksvoll umrahmte. Guardian Pater Stanislaus verwies auf die mit 44 roten Rosen geschmückte Franziskusstatue. Eine Blume für jedes Lebensjahr.
Die letzten 22 Jahre lebte der Ordensmann radikal die Nachfolge Jesu Christi, streng nach dem Evangelium. Er war der erste Mensch mit Christus' Wundmalen. Viele Gläubige nutzten nach der Messe die Möglichkeit zum Einzelsegen mit der s-Reliquie.
Den gelungenen Abschluss des Festtages bildete am Abend ein Konzert der Künstlerin Heidi Reil. Mit ihrer wunderbaren Stimme begeisterte die Störnsteinerin die Besucher mit den Liedern "Herr, ich komme zu dir", "In deinem Namen wollen wir", "Keinen Tag soll es geben", "Vater, unser Vater ", "Wer glaubt ist nie allein ", "Laudato si", "Keiner ist wie du", "Sei behütet auf deinen Wegen". Zwischendurch lasen die St.-Felix-Lektoren Monika Weig und Martin Staffe spirituelle Texte zum heiligen Franziskus.













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