28.11.2019 - 12:57 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Hospiz St. Felix erhält Mobilisationsstuhl

Er ist fast ein Ungetüm, erfüllt aber alle Voraussetzungen, damit es den Gästen besser geht und den Mitarbeitern die Pflege erleichtert wird. Über 8000 Euro stellt der Förderverein für Schwerkranke für den Mobilisationsstuhl zur Verfügung.

Bild zeigt von links nach rechts Waltraud Koller-Girke, Manfred Tretter, Susanne Wagner, Dr. Frank Becker und Bernhard Steghöfer .
von KRBProfil

Susanne Wagner, die Hospizleiterin von Neustadt St. Felix, freute sich sehr, dass nun auch dieser Wunsch in Erfüllung ging. „Es ist oftmals nicht ganz einfach unsere Gäste so zu betreuen, wie wir es möchten und wie sie es verdient haben. Aus diesem Grund war ein Mobilisationsrollstuhl ein langgehegter Wunsch von uns. Problem war nur die Finanzierung dieses Stuhles.“

Waltraud Koller Girke, Vorsitzende des Fördervereins, und ihr Stellvertreter Bernhard Steghöfer betonten, dass sie gerne das Neustädter Hospiz unterstützen. „Wir sind immer wieder gerne bereit zu helfen, wenn das erforderliche Geld vorhanden ist“, betonten beide.

Von einer perfekten Ergänzung der Ausstattung sprach Diözesangeschäftsführer Dr. Frank Becker vom Malteser Hilfsdienst. „Die Entwicklung des Hospiz in Neustadt liegt weit über den Erwartungen. „Wir haben hier ein tolles Team, das sich perfekt um die Gäste kümmert.“

Lobende Worte gab es auch vom Klinikum-Finanzchef Manfred Tretter. Auch er würdigte die Arbeit der Mitarbeiter. Zur Finanzierung betonte er: „Die Einrichtung bekommt 95 Prozent gefördert, doch der Rest muss erst einmal durch Spenden herein kommen.“

Der Mobilitätsrollstuhl ist individuell höhenverstellbar und wird elektrisch angetrieben. Er kann bis in eine waagerechte Position gebracht werden, womit auch ein liegender Transport möglich ist. Alles in allem bedeutet er eine wesentliche Arbeitserleichterung für das Pflegepersonal.

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