15.11.2019 - 09:06 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Im "Kollektiv" Kaffee und Kunst genießen

„Café Kollektiv“ im ehemaligen Enslein-Haus am Stadtplatz eingeweiht.

Marion Riebl-Schäffler betreibt als ausgebildete Hotelfachfrau gemeinsam mit Christine Flor (von rechts) das "Café Kollektiv" im ehemaligen Enslein-Haus auf dem Stadtplatz. Viel Lob für ihren Mut bekamen die beiden Pächterinnen von Bürgermeister Rupert Troppmann (Mitte). Stadtpfarrer Josef Häring und Pfarrer Ulrich Gruber segnen die Räume.
von Hans PremProfil

„Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit dieser Weisheit könnte man die Entstehung des „Café Kollektiv“ überschreiben. Nach einer längeren Umbau- und Genehmigungsphase war am Donnerstagabend offizielle Eröffnung. Stadtpfarrer Josef Häring und sein evangelischer Kollege Pfarrer Ulrich Gruber erteilten dem neuen gastronomischen Betrieb im ehemaligen Enslein-Haus den kirchlichen Segen.

Das Café betreiben Christine Flor und Marion Riebl-Schäffler gemeinsam. Im Kollektiv sozusagen. „Davon leitet sich auch der Name unseres Cafés ab“, erklärte Letztere bei der Begrüßung der Gäste. Nicht nur die Tatsache, dass sie beide es gemeinsam betreiben würden, sondern auch das Konzept, Café, Bistro, regionale Produkte und Kunst unter einen Hut zu bringen, würde dem Begriff kollektiv gerecht. Neben selbst gebackenen Kuchen werden kleine Gerichte angeboten und erhalten Künstler wie aktuell Markus Häupl die Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren.

Das liebevoll eingerichtete Café teilt sich in drei Räume auf. Beim Betreten steht der Gast vor der langen Theke, deren Herzstück eine italienische Kaffeemaschine ist. An ihr werden Bohnen, veredelt durch die „Kaffee-Druckerei“ aus Tirschenreuth, zubereitet. Wendet man sich nach links, gelangt man in den Verkaufsraum, in dem neben erwähnten Kaffeespezialitäten Kräuter der Firma Wilde Kräuter & Co von Ulrike Gschwendtner aus Weiden sowie Brände aus der Kulturscheune Elbart zum Verkauf angeboten werden.

Der eigentliche Gastraum mit über 30 Sitzplätzen liegt im hinteren Teil des Anwesens. Bürgermeister Rupert Troppmann dankte den beiden Pächterinnen für ihren Mut und war überzeugt, dass das Café den Stadtplatz interessanter mache. Das Cafe ist von Dienstag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr und jeden zweiten Sonntagnachmittag von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

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