"Morgen werden mir aber alle Knochen wehtun und das Aufstehen wird schwierig. Aber das ist es wert. Es hat wieder Riesenspaß gemacht", lachte Thomas Bieber nach dem Turnier am Sonntag. Sich beim PPM-Cup mit deutlich jüngeren Nachwuchstalenten oder Bekannten aus anderen Firmen zu messen, hat für den bald 58-Jährigen einen besonderen Reiz. "So lange es körperlich geht, mache ich beim Firmencup der DJK Neustadt mit."
Raus aus dem Anzug, rein in das Firmen-Shirt. Rund 90 Basketballer von Unternehmen aus den Kreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie Weiden und Erlangen gingen beim Breitensportevent in der Neustädter Gymnasiumhalle auf die Jagd um Körbe und Pokale. Vom Firmenchef über Angehörige und Freunde bis hin zum Azubi. Zu bekannt basketballaffinen Firmen wie Hauptsponsor Powerpress Medien oder den erneuten Turniersiegern Cube (Waldershof, PPM-Klasse), Schott (Mitterteich, Barmer-Klasse) oder Witt (Weiden, Cube-Klasse) stießen in diesem Jahr Neulinge wie Siemens oder die Hennig GmbH.
Spieler von 14 bis 58 Jahren
Abwechslungsreiche Begegnungen im Modus "Jeder gegen jeden" mit schönen und auch mal überraschenden Spielzügen und viel Gelächter auf und neben dem Court sorgten bei Aktiven und Zuschauern für Teambuilding der unterhaltsamen Art. Auch wenn sich unter die begeisterten Hobby-Korbjäger von 14 bis 58 Jahren einige Vereinsspieler mischten - die Teams durften ihre Kader aus dem Spielerpool der DJK Neustadt auffüllen - blieb der Spaß am Sport im Vordergrund.
Das vielköpfige Witt-Team verzichtete auf Gastspieler. "Bei uns hat keiner jemals im Verein gespielt", sagte Bieber, dessen Sohn Lukas im Regio-Team der DJK Neustadt aufläuft. Dies bedeutet keineswegs mangelnde Erfahrung: Die rund 20 Mann starke Trainingsgruppe von Witt Weiden pflegt seit mehr als zwei Jahrzehnten Basketball als Betriebssport. Konsequent jeden Donnerstagabend im Weidener Kepler-Gymnasium.
Neue Kniffe und Taktiken
Trotz des lockeren Charakters des PPM-Cups gingen alle Spieler mit Ehrgeiz an das Turnier heran, ebenso an den "Barmer-Freiwurf-Wettbewerb" und die "Skill-Challenge", einen fordernden Basketball-Parcours. Auch das Witt-Team. "Wir haben im Vorfeld ein Training mit DJK-Headcoach Stefan Merkl gebucht", erzählt Bieber und fügt augenzwinkernd hinzu: "Ich würde gerne sagen, dass wir das Passen und die Spielzüge immer genau so umgesetzt haben, wie wir uns das vorgestellt haben. Aber das Training war klasse." Als Sieger der Hobby-Kategorie und Zweiter der "Barmer-Klasse" hat sein Team aber wohl einiges richtig gemacht.
Merkl, Organisator des gelungenen Turniers, gibt das Lob an die teilnehmenden Firmen zurück: "Viele Firmen waren schon bei der Premiere im vergangenen Jahr dabei. Bei ihnen sieht man einen klaren Fortschritt." Auch wenn die Vorjahressieger wieder triumphiert hätten, sei es deutlich knapper gewesen. Der Sportorganisator erwarte einen noch spannenderen Wettbewerb im kommenden Jahr. Auch Thomas Bieber brennt bereits auf den nächsten PPM-Cup. "Es ist toll, was die DJK wieder auf die Beine gestellt hat."
Cube, Schott und Witt erfolgreich
PPM-Klasse (mehrere Vereinsspieler erlaubt):
1. Cube 9 Punkte
2. Siemens 3 Punkte
3. PPM 3 Punkte
Barmer-Klasse (maximal ein Vereinsspieler erlaubt):
1. Schott Mitterteich 9 Punkte
2. Witt Weiden 6 Punkte
3. Constantia Pirk 3 Punkte
Cube-Fun-Klasse (nur Hobbyspieler):
1. Witt Weiden
Skill-Challenge (in Sekunden):
1. Denis Dorsch 14,31 s.
2. Luke Archer 14,43 s.
3. Christoph Sailer 14,81 s.
Barmer-Freiwurf-Wettbewerb (Fünf Würfe):
Felix Meyer, Willi Merkl und und Denis Dorsch (je fünf Treffer)














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