26.12.2019 - 10:54 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Krippenspiel St. Georg: Esel erzählt die Weihnachtsgeschichte

Im katholischen Pfarrheim St. Georg warten die Kinder schon ungeduldig aufs Christkind. Zum Glück lenken die Ministranten sie ab. Im Krippenspiel stehen die Kleinen wieder auf der Bühne

Die engagierten Minis verkürzen den Kids die Wartezeit auf's Christkind
von Gerhard SteinerProfil
Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht des Esels
Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht des Esels

Eine große Entlastung für die Eltern war die Aktion der engagierten Ministranten „Wir warten auf’s Christkind“ im katholischen Pfarrheim St. Georg. 21 Minis hatten unter der Federführung von Anna-Lena Kippes ein kurzweiliges Programm für 66 Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren zusammengestellt. Sie gestalten je nach Altersgruppe Bilder aus Serviettenkugeln, stellten Schneemänner aus Holz her oder machten Schneemänner aus Tontöpfen. Da verging die Zeit wie im Flug, bis es zur Kinderchristmette in die Stadtpfarrkirche ging.

Auch in diesem Jahr stand das Krippenspiel im Mittelpunkt, einstudiert von Gemeindereferentin Julia Plödt. Ein Kind hatte festgestellt, dass beim Lukasevangelium der wichtigste Berichterstatter, nämlich der Esel, einfach weggelassen wurde, obwohl dieser doch von Anfang an im Stall dabei gewesen war. Und außerdem habe er ja eine ganz wichtige Rolle gespielt, nämlich die schwangere Maria nach Bethlehem getragen. Und so wurde die Weihnachtsgeschichte aus Sicht des Esels erzählt. Am meisten Text hatten die beiden Sprecherinnen Anna Bitterer und Mia Guida sowie der Esel (Nadja Ibrahim). Weitere Schauspieler waren Niklas Kersten, Max Hauer und Sophia Schöninger. Musikalisch umrahmt wurde die Geschichte vom Kinder- und Jugendchor "Regenbogen" mit ihren Instrumentalistinnen, erstmals unter der Leitung von Julia Schwarzmeier-Neuses.

So richtig warm ums Herz wurde den Krippenbesuchern beim gemeinsamen Abschlusslied „Stille Nacht, heilige Nacht“, mit Tom Zilbauer an der Orgel, bei dem nur der hell strahlende Weihnachtsbaum das Gotteshaus festlich erleuchtete. Damit sich die Kinder noch lange an diesen Tag erinnern können, durften sie den kleinen Esel mit nach Hause nehmen. Die Erwachsenen bekamen in mitgebrachten Laternen das Friedenslicht aus Bethlehem mit nach Hause.

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