13.12.2018 - 16:34 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Das Leben des Nikolaus

Mit ihrem Weihnachtsspiel „Nikolaus – Bischof von Myra“ brachten die Neustädter Grundschüler den Gästen auf beeindruckende Weise dessen Botschaft näher.

Bischof Nikolaus (Hausmeister Anton Lebegern) und sein junger Darsteller ( Niklas Kersten) fordern auf, dem Beispiel von Nikolaus zu folgen
von Gerhard SteinerProfil

Bei der diesjährigen Aufführung in der Grundschulturnhalle begeisterte die Schulspielgruppe unter der Leitung von Fachlehrerin Angelika Luber und Anwärterin Carina Haßmann die Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte. Dabei stand die Lebensgeschichte des Heiligen im Mittelpunkt. Nikolaus wuchs als Kind reicher Eltern im vierten Jahrhundert in Patara, in der heutigen Türkei, auf. Bereits als Kind quälte ihn die Not vieler seiner Mitmenschen und er dankte Gott, dass es ihm so gut ging. Er sagte sich: „Was mir gehört will ich gerne mit anderen teilen. Mein Leben ist von dir, Gott, gesegnet und ich möchte stets den Weg der Nächstenliebe gehen!“. Bei einem abendlichen Spaziergang bekam er mit, dass ein alleinerziehender Vater aus Armut seine drei Töchter in den Hafen zur Arbeit schicken wollte, da diese nicht mehr betteln wollten. Und ein armes Mädchen würde niemand heiraten. Und so beschloss Nikolaus, nacheinander den Mädchen jeweils ein Säckchen mit Geld auf die Fensterbank zu legen. Beim dritten Mal konnte der Vater ihn zur Rede stellen und dieser antwortete nur: „Ich mache es doch nur, weil Gott wünscht, dass wir unseren Nächsten lieben sollen so wie uns selbst“. Und da erzählte der Vater jedem von der guten Tat von Nikolaus. Später zog dieser nach Myra, wo er auch den Notleidenden mit Brot und Geld half. Als Kaiser Konstantin den christlichen Glauben erlaubte, wurde Nikolaus Priester, später Bischof. Beim Abschlusslied „Mach dich auf und werde Licht“ wurde die Botschaft deutlich, dass Gott uns bewegen will, dass wir Gutes tun.

Die Schauspieler wurden musikalisch unterstützt von der Schülermusikgruppe mit den Lehrkräften Christine Ertl, Christa Bauer-Denz, Angela Bauer und Isolde Merkl. Die Geschichte wurde teilweise auch singend erzählt vom „Projektchor“ unter der Leitung von Rektorin Heike Merther. Dabei begeisterten die Solisten Mia Puhane, Hanna Weimann und Franziska Pöllath.

Hausmeister Anton Lebegern unterstützte als Bischof Nikolaus seinen jungen Darsteller Niklas Kersten bei Vermittlung der Botschaft.

Auch der Elternbeirat hatte sich diesmal etwas Neues einfallen lassen. So wurden bereits vor der Vorstellung im Pausenhof Kartoffelsuppe, Wiener und Glühwein sowie Kinderpunsch angeboten. Die Hälfte des Erlöses und der Spenden kommt der Kinderkrebshilfe zugute, die andere Hälfte soll in Anschaffungen für die Schulspielgruppe investiert werden.

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