Liebe zum Detail und längst vergessene Handwerkskünste stehen im Mittelpunkt der Sonderausstellung, die Museumsleiterin Ursel Wiechert geschickt und mit viel Liebe aufgebaut hat. Bürgermeister Rupert Troppmann zeigte sich bei der Ausstellungseröffnung begeistert.
„Es ist faszinierend – immer wieder entdeckt man ein anderes, neues Detail. Diese Geduld kann eigentlich nur von einem Lehrer kommen“, stellte bei der Ausstellungseröffnung fest. Er dankte der Familie Raß für die Leihgaben und Ursel Wiechert für die immer wieder neuen Themen zu den Weihnachtsausstellungen. „Die 800-Jahr-Feier unserer Stadt hat so vieles geboten, da passt diese Ausstellung ergänzend perfekt dazu. Und speziell für Kinder wird hier Anschauungsunterricht geboten.“
Hans Raß, der viele Objekte der Ausstellung selbst gebastelt hat, freute sich, dass ein Teil seiner großen Leidenschaft einem großen Publikum gezeigt werden kann. Für Wiechert hatte er ein besonderes Lob parat: „Neustadt kann stolz auf so eine engagierte Mitarbeiterin im Museum sein. Sie steht der unvergessenen Annemarie Krauß nicht viel nach.“
Seit über einem Jahr hat Ursel Wiechert diese Ausstellung „Die Welt – en Miniatur“ bereits geplant. „Die Miniaturen sind mehr als Spielzeug. Sie sind vielmehr der spielerische Umgang mit unserer Umwelt in verkleinerter Form. In den Geschäften und Handwerksbetrieben dieser Miniaturen wird vieles wieder lebendig, was längst aus unserem Alltag verschwunden ist – oder zu verschwinden droht.“ Wiechert stellte fest, dass beinahe keine Zeit besser als die Advents- und Weihnachtszeit dafür geeignet sei, sich auf das Betrachten und Nachdenken einzulassen.
Und so können die Besucher Einblicke in folgende Stuben erhalten: Schmiede, Hutladen, Apotheke, Motorradwerkstatt, Schreinerei, Brauerei, Feuerwache, Klassenzimmer, Weihnachtsmarkt, Musikladen, Buchdruckerei, Schneiderei, Brautladl, Handarbeitsladl und vieles mehr.
Auch ein kleines Suchspiel hat Hans Raß mit seiner Gattin Elfriede in die Ausstellung eingebaut. In einem der Stuben ist zum Jubiläum der Stadt ein kleines Schild mit der Zahl „800“ versteckt. Also suchen und finden, vielleicht gibt es ja ein kleines Dankeschön. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Der Eintritt ist frei.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.