28.12.2018 - 15:41 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Minister Joachim Hermann und Bischof Rudolf Voderholzer eröffnen Hospiz St. Felix

Die Freude bei den Maltesern ist groß. Zur Eröffnung des Hospizes St. Felix hat sich viel Prominenz angekündigt. Sogar ein Minister kommt.

Pater Sigmund wird die Bewohner des Hospiz St. Felix seelsorgerlich betreuen. Nach der Einweihung am 1. Februar nimmt die Einrichtung im ehemaligen Krankenhaus am 11. Februar den Betrieb auf.
von Martin Staffe Kontakt Profil

Die Freude bei den Maltesern ist groß. Zur Eröffnung des Hospizes St. Felix hat sich viel Prominenz angekündigt. Sogar ein Minister kommt.

Die Palliativstation hat am 17. und 18. Dezember das ehemalige Krankenhaus verlassen und Platz für das Hospiz gemacht. Die Malteser als Träger der stationären Einrichtung mit neun Einzelzimmern mit Nasszelle und Balkon übernehmen größtenteils die vorhandene Ausstattung.

Nach Angaben der Leiterin Susanne Wagner werden in den kommenden Tagen noch kleine Instandsetzungsarbeiten ausgeführt. Zudem werden sämtliche Matratzen ausgewechselt. Unter Dach und Fach gebracht wird auch noch der Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen. Da diese nur 95 Prozent der Kosten bezahlen, muss der Träger jährlich rund 150 000 Euro aufbringen. Spenden sind daher willkommen. Benötigt werden noch Geschirr und Besteck. Bis zur Einweihung am Freitag, 1. Februar, mit Innenminister Joachim Herrmann wird alles fertig sein. 130 Gäste haben sich angemeldet. Bischof Rudolf Voderholzer zelebriert um 10.30 Uhr einen Pontifikalgottesdienst in der Hauskapelle. Die Segnung der Räume und ein Festakt schließen sich an. Nach dem Mittagessen hat ab 15.30 Uhr die Bevölkerung Gelegenheit, sich bei einem Tag der offenen Tür in den Räumlichkeiten umzuschauen. Leiterin Wagner bietet aber auch gerade in der Anfangszeit vermehrt Führungen an. Ebenso hält sie gerne Vorträge.

Geklärt ist inzwischen, wer die Bewohner des Hospizes seelsorgerlich betreut. Für die katholische Kirche übernimmt diese Aufgabe Pater Sigmund vom Kloster St. Felix. Er hat sich bereits vorbildlich um die Patienten in der Palliativstation gekümmert und wird dies zusätzlich auch weiterhin in Weiden tun. Die evangelische Kirche will, dass der Pfarrer aus dem Wohnort des Schwerkranken ins Hospiz kommt. Ansonsten ist Pfarrer Ulrich Gruber Ansprechpartner. Anders ist es in der Palliativstation Weiden: Dort wird Pfarrer Hans-Martin Meuß vor Ort präsent sein.

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