02.06.2019 - 14:05 Uhr
Neustadt an der WaldnaabOberpfalz

Musik an der Schule fördern

Mit „Lay your worry down“ von Milow eröffnete Sina Bösl mit ihrer E-Gitarre den kleinen Festakt des musikalischen Projekts „Bandklasse“ in der fünften Jahrgangsstufe der Lobkowitz-Realschule.

Stolz präsentieren die Schüler der 5b und 5d die Plakate „Musik macht stark - Wir sind dabei“.
von Werner ArnoldProfil

Schulleiterin Irene Sebald strahlte, weil die Schule an diesem Tag einen Meilenstein in der musikalischen Ausbildung setzte. Sie wird im kommenden Schuljahr eine Bandklasse in der fünften Jahrgangsstufe anbieten.

Sebald dankte Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Rupert Troppmann sowie Sparkasse-Vorstandsvorsitzendem Josef Pflaum und Petra Lindner, die das Projekt in die Wege geleitet hatte. Professor Wolfgang Pfeiffer von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg betonte, dass das Projekt 2009 ins Leben gerufen wurde. Am "Musizierendem Klassenzimmer" beteiligten sich bereits 220 Schulen in ganz Bayern. Pfeiffer sei der Auffassung, nicht nicht an der Universität Musik zu lehren, sondern auch an den Schulen auf dem Land. Ihm gehe es darum, dass die Musik an den Schulen bleibt. Damit solle in der fünften Klasse angefangen und bis zum Ende der Schulzeit durchgezogen werden, so könne der Lehrer auch die Früchte ernten. Er sprach sich dafür aus, dass eine dritte oder gar vierte Musikstunde eingeführt wird.

"Wir können uns ein Leben ohne Musik kaum vorstellen", sagte Landrat Andreas Meier. "Wenn man ein Musikinstrument lernt, sollte man dabei bleiben. Später ärgert man sich darüber", berichtete Meier aus eigener Erfahrung. "Ihr sollt Spaß an der Musik haben und dabei bleiben, das ist wichtig." Den symbolischen Scheck im Namen des Bayerischen Sparkassenverbands überreichte Meier und den Scheck der Vereinigten Sparkassen des Landkreises Josef Pflaum, beide in Höhe von jeweils 2000 Euro.

Die Schüler der Musikklassen 5b und 5d zeigen ihr Können.
Mit dem Lied "Wenn der Maibaum" endet der Spendenakt.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.