Sandra Lang leitete den Kurs. Bei diesem Kurs ging es darum, Musikinteressierten die Möglichkeit zu bieten, ein solches Instrument unter Anleitung auszuprobieren. Die Instrumente bekamen die Anfängerinnen vom Musikantenladl. Das Hackbrett ist nicht nur ein Instrument für Volksmusik oder Stubenmusik. Es gibt außer dem Klavier kaum ein Instrument, mit dem man so viel machen kann. Ob Volksmusik, Klassik, Pop und Rock, Weihnachtslieder, Filmmusik oder Entspannungsklänge – alles ist auf dem Hackbrett spielbar. Das Instrument kann in einem Schritt-für-Schritt-System erlernt werden, bei dem auch ganz nebenbei noch Noten-, Musik- und Harmonielehre mit ins Spiel kommt.
"Den Teilnehmern soll gleichzeitig auch die große Angst vor dem Umgang mit der Notenlehre genommen werden, die häufig eine große Hürde darstellt und so Manchen davon abhält, als Erwachsener noch ein Instrument zu lernen", sagte Lang. Im ersten Teil des Kurses stellte die Leiterin das Instrument und seine Geschichte vor. Danach folgte eine erste Einweisung, die Orientierung auf 96 Saiten sowie die Anschlagtechnik mit den Hackbrettschlägeln.
Die Teilnehmer waren kurz vor der Pause bereits mit den ersten beiden Notenwerten vertraut und konnten diese auf dem Hackbrett umsetzen. In der Pause tauschten die Frauen bei Kaffee und Weihnachtsgebäck ihre bisherigen Erfahrungen aus.
Im zweiten Teil erklärte Lang neben intensiven Übungseinheiten noch das Thema „Stimmen des Instrumentes mit Stimmgerät und Stimmschlüssel“.
Am Ende schafften es die Frauen, ein gemeinsam gespieltes Lied als Einstimmung auf die Adventszeit auf dem Hackbrett zu spielen.













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