Neustadt an der Waldnaab
10.08.2026 - 20:43 Uhr

Begegnung mit der heiligen Klara in St. Felix

Mit rund 100 Gläubigen war das Klarafest in der Wallfahrtskirche St. Felix in Neustadt/WN wieder sehr gut besucht. Theresa Uhl erwies sich dabei als Glücksgriff.

Theresa Uhl erhielt viel Beifall für ihre treffenden Lieder, die auch Guardian Pater Stanislaus lobte. Bild: Martin Staffe
Theresa Uhl erhielt viel Beifall für ihre treffenden Lieder, die auch Guardian Pater Stanislaus lobte.

Auch das dritte Klarafest kann das Kloster St. Felix als schönen Erfolg verbuchen. Knapp 100 Besucher feierten am Sonntagabend mit Guardian Pater Stanislaus in der Wallfahrtskirche die Vesper mit eucharistischem Segen. Anschließend trafen sich die Gäste zur musikalisch-meditativen Begegnung mit der Hl. Klara im lauschigen Klosterhof.

Der Guardian freute sich, dass so viele der Einladung zum literarisch-kulinarischen Treffpunkt „St.-Felix-Bibliothek“ gefolgt sind. „Wir schauen auf einen Menschen, der auch nach 800 Jahren noch viel zu sagen hat.“ Die heilige Klara, die schon von Kindheit an ein mitfühlendes Herz hatte und sich den Armen verpflichtet fühlte, war nach den weiteren Worten des Ordensmannes Papstberaterin und hat sich mit dem heiligen Franziskus ausgetauscht.

Der besondere Gruß und Dank des Klosterchefs galt Theresa Uhl aus Neustadt, die den unterhaltsamen Abend mit Gitarre und gesanglich umrahmte. Ein absoluter Glücksgriff - sie überzeugte nicht nur gesanglich, sondern auch mit Liedern, deren Texte ideal die vorgelesenen Geschichten ergänzten: „Du führst uns zusammen“, „Vivere la vita“, „Herr, ich will nach deinem Willen fragen“ oder „Tue was dein Herz dir sagt“. Bei „Laudato si“ und „Möge die Straße“ stimmten die Zuhörer mit ein.

Mit Hilfe der vom Guardian vorgetragenen Texte über Klaras adelige Herkunft und über ihren Lebensentschluss, der in die Gründung des Ordens der Klarissen mündete, erhielten die aufmerksamen Zuhörer einen interessanten Einblick in die Biographie der Heiligen aus Assisi.

Die Felix-Lektoren Monika Weig, Monika Ilg und Martin Staffe unterhielten mit tiefsinnigen, vom Guardian ausgewählten Geschichten wie „Das Märchen von der Wunderblume“, „Der freigebige Baum“ oder „Brief des alten Vaters“. Das rührige Team der St.-Felix-Bibliothek versorgte die Gäste mit Bratwürsten, kühlen Getränken und Melone.

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